ZTE präsentiert zwei Nachfolger seines Firefox-Smartphones Open

MobileMobilfunkSmartphone
zte_open-c_open-ii_800

Die Geräte Open II und Open C bieten jeweils eine 1,2 GHz schnelle Zweikern-CPU, 3G-Mobilfunk, WLAN sowie Bluetooth und Firefox OS in Version 1.3. Der 3,5-Zoll-Screen des Open II löst 480 mal 320 Bildpunkte auf, der 4-Zoll-Bildschirm des Open C stellt 800 mal 640 Pixel dar.

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat ZTE zwei Nachfolger seines Firefox-Smartphones Open vorgestellt: Das Open II und das etwas besser ausgestattete ZTE Open C. Beiden Geräten gemeinsam ist die 1,2 GHz schnelle Zweikern-CPU sowie das vorinstallierte Firefox OS in Version 1.3. Sie unterscheiden sich in Displaygröße- und Auflösung. Während das Open II einen 3,5 Zoll großen Screen besitzt und mit 480 mal 320 Bildpunkten (HVGA) auflöst, misst der Bildschirm des Open C 4 Zoll in der Diagonalen und verfügt über eine Auflösung von 800 mal 640 Pixeln (WVGA).

ZTE Open C und ZTE Open II
Das Open C ist etwas größer und leistungsfähiger als das Open II (Bild: CNET).

An gleicher Stelle präsentierte ZTE im vergangenen Jahr mit dem Open eines der ersten Smartphones mit Firefox-Betriebssystem. Dieses war für preisbewusste Käufer und Smartphone-Einsteiger gedacht und nicht für Power-User. Davon zeugten auch auch die technischen Daten.

Das Open II scheint nun in eine ähnliche Rolle zu schlüpfen: Wie der Vorgänger verfügt es nur über einen 3,5-Zoll-Bildschirm mit HVGA-Auflösung (480 mal 320 Pixel) sowie mit 256 MByte auch über dieselbe RAM-Größe. Allerdings hat sich die interne Speicherkapazität von 512 MByte auf 2 GByte vervierfacht.

Die CPU-Leistung hat sich im Vergleich zum ersten Open-Modell ebenfalls erhöht: Statt eines Single-Core-Prozessors wird das Open II von einem nicht näher spezifizierten Dual-Core-Chip angetrieben. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 1150 mAh.

Veränderungen gab es beim Open II auch bei der Kamera. Während der Vorgänger noch über ein rückseitiges 3,2-Megapixel-Modul verfügte, besitzt die Neuauflage lediglich ein 2-Megapixel-Modell. Eine frontseitige Webcam fehlt weiterhin. Drahtlose Konnektivität kommt beim Open II per WLAN, Bluetooth 3.0 und 3G-Mobilfunk zustande. Das zeigt, dass das Firefox-Smartphone primär für den Verkauf außerhalb Westeuropas und Nordamerikas konzipiert ist.

Gleiches gilt auch für das etwas größere Open C, welches zu HSPA+ kompatibel ist und somit eine Datenübertragungsrate von bis zu 21 MBit/s ermöglicht. Unter der Haube werkelt die Snapdragon-200-CPU MSM8210 von Qualcomm, die zusätzlich über eine Adreno-302-Grafikeinheit verfügt und von 512 MByte RAM unterstützt wird.

An interner Speicherkapazität hält das Open C 4 GByte bereit. Arbeitsspeicher und Storage sind im Vergleich zum Open II somit doppelt so groß. Auch die Akkukapazität fällt mit 1400 mAh etwas höher aus. Foto- und Videoaufnahmen ermöglicht die verbaute 3-Megapixel-Kamera. Das Open C misst 12,6 mal 6,5 Zentimeter und ist 10,8 Millimeter dick.

Zu den Preisen und dem konkreten Marktstart der Firefox-Smartphones hat sich ZTE auf dem MWC noch nicht geäußert. Der chinesische Hersteller teilte lediglich mit, dass das Open C im zweiten Quartal bei Telefónica in Venezuela und Uruguay erhältlich sein wird. Beide Geräte dürften deutlich unter 100 Dollar kosten. Zum Start im vergangenen Jahr verlangte der Anbieter für das erste Open etwa 80 Dollar.

Mozilla arbeitet zurzeit sogar daran, die 50-Dollar-Marke für Firefox-Smartphones zu unterbieten. Als Preisziel peilt es 25 Dollar an. Mit der verfolgten Low-End-Strategie will es eine Marktnische ausfüllen.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Tipp: Was wissen Sie über den Mobile World Congress? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen