Paessler ergänzt PRTG Network Monitor um automatische Updates

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PRTG-Network-View

Version 12 des LAN- und WAN-Überwachungsprogramms unterstützt zudem neue Sensoren. Außerdem integriert der Hersteller zusätzliche Geodienste zur grafischen Darstellung des Netzstatus. Weitere Neuheiten und seine Strategie für die kontinuierliche Versorgung der Nutzer mit Add-ons zeigt das Unternehmen auf der Cisco Live im Juni.

Paessler hat seine Administrationshilfe PRTG Network Monitor rundum erneuert. Ausgabe 12 des Tools enthält neben Neuerungen auch Funktionen zur automatischen und ständigen Erweiterung: Integriert der Anbieter etwa die Unterstützung neuer Mess-Systeme für den Netzwerküberwacher, wird sie fortan automatisch übernommen. Der Kunde muss dadurch nicht mehr auf die nächste große Erneuerungsrunde warten.

PRTG-Oberfläche
Die HTML-Oberfläche des PRTG Network Monitor zeigt den Zustand des Unternehmensnetzes an (Bild: Paessler AG).

Die wichtigste Ergänzung, die mit der aktuellen Variante ausgeliefert wird, ist denn auch die erweiterte Sensorenauswahl. Einer davon ist derjenige für Cisco Adaptive Security Appliances (ASA). Weitere erfassen den Status der VMware Hosts und von WMI SharePoint-Process-Sensoren. Neu sidn auch der “SNMP Cisco ASA VPN Connections Sensor”, der “SIP Options Ping Sensor” sowie der Sensor für Xen-Host-Systeme.

Um zu zeigen, wo Teile des Firmennetzes Schwierigkeiten haben, nutzt das Produkt Kartendienste. Diese hat Paessler nun erweitert: Neben Google Maps lassen sich ab sofort die Kartenanbieter MapQuest (unter anderem mit Daten aus dem Open-Street-Map-Projekt), Nokia Maps und CloudMade einbinden. Virtuelle Geräte zeigt PRTG im so grafisch lokalisierten Netzwerküberblick genauso an wie physische.

Ebenfalls neu ist der “Configuration Guru”. Er führt den User durch die einzelnen Schritte bei der erstmaligen Einrichtung von PRTG. Der Guru, Paesslers Version des Software-Wizards, stellt dabei die wichtigsten Fragen zur Netzwerkumgebung, nimmt auf dieser Basis automatisch die dafür passenden Einstellungen vor und legt die zugehörige Sensoren an.

Eine kostenlose Demoversion ist als Download erhältlich, eine auf zehn Sensoren beschränkte Freeware-Version für kleine Unternehmen steht ebenfalls bereit.

Versionen zur Überwachung größerer Netze bietet der Nürnberger Hersteller ab 330 Euro (für 100 Sensoren) an. Für 5000 Sensoren sind 7000 Euro fällig. Die unbegrenzte Version kostet 10.000 Euro. Im jeweiligen Preis sind zwölf Monate Software-Wartung enthalten. Wartungsverträge und Vertragsverlängerungen bietet das Unternehmen in seinem Onlineshop an. Paessler offeriert eine 30-Tage-Geld-Zurück-Garantie, falls der Kunde nicht zufrieden ist – “egal aus welchem Grund”.

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