EU arbeitet heimlich an Remote-Notbremse für Autos

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Einem Bericht der britischen Tageszeitung The Telegraph zufolge soll die Vorrichtung in allen Fahrzeugen verbaut werden. Polizeibehörden könnten sie damit auf Knopfdruck anhalten. Umgesetzt werden soll das in fünf bis sechs Jahren.

Die Europäische Union arbeitet heimlich an einer aus der Ferne steuerbaren Bremsvorrichtung für Fahrzeuge. Das berichtet die britische Tageszeitung “The Telegraph” unter Berufung auf vertrauliche Dokumente. Sie sollen von einem Komitee hochrangiger Polizeivertreter stammen, die sich normalerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten.

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Die Arbeit an der Fernbremse sei Teil einer breiter angelegten Kampagne, um die Arbeit der Polizeibehörden zu verbessern. Dazu gehören auch andere Maßnahmen zur Überwachung und zum Nachverfolgen von Personen und Fahrzeugen. In den weiteren, durchgesickerten Unterlagen ist etwa von verbesserten Technologien zur automatischen Erkennung von Nummernschildern und dem besseren Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Polizeibehörden die Rede.

“Das Projekt setzt auf einer Technologie auf, die ab Werk in alle Fahrzeuge eingebaut werden kann, die in Europa auf den Markt kommen” zitiert “The Telegraph” aus einem der Dokumente. In den Unterlagen gehen die Mitglieder des Komitees davon aus, dass derartige Vorrichtungen etwa ab 2020 in neu verkauften Fahrzeugen installiert sein könnten.

Sie würden dann von einem Polizisten aus einer zentralen Überwachungsstelle heraus aktiviert. Einmal eingeschaltet, ließe sich das Fahrzeug eines Flüchtigen oder einer sonst wie verdächtigen Person durch unterbrechen der Kraftstoffzufuhr und Abschalten der Zündung lahmlegen.

Die Dokumente kamen mithilfe von Statewatch an die Öffentlichkeit. Die Organisation befürchtet, dass die Pläne eine ernsthafte Bedrohung für die bürgerlichen Freiheiten darstellen.

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