Mobiles Drucken: Herstellerverband Mopria Alliance bekommt Zuwachs

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Der von Canon, Hewlett-Packard, Samsung und Xerox gegründeten Initiative haben sich jetzt unter anderem Brother, Epson, Konica Minolta, Lexmark und Ricoh angeschlossen. Außerdem ist auch Adobe hinzugestoßen. Der Verband will nun verstärkte Produkte für seinen Ansatz für mobiles Drucken zertifizieren.

Die Mopria Alliance hat seit ihrer Gründung im Herbst 2013 durch Canon, HP, Samsung und Xerox zwölf neue Mitglieder gewonnen. Das hat der Herstellerverband, dessen Ziel es ist, mobiles Drucken zu vereinfachen und zu standardisieren, nun mitgeteilt. Hinzugekomemn sind neben den Druckerherstellern Brother, Epson, Konica Minolta, Lexmark, Pantum und Ricoh auch der Softwareanbieter Adobe und der Halbleiterhersteller Marvell sowie die Firmen CSR, Conexant Systems und Monotype.

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Neben dem Mitgliederzuwachs hat die Initiative auch den Start eines Produkt-Zertifizierungsprogramms bekannt gegeben. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Akzeptanz des Mobildruckkonzeptes beim Konsumenten – denn nur wenn zahlreiche Druckgeräte dafür zertifiziert sind und der Sinn der Zertifizierung bekannt ist, wird sich das Angebot durchsetzen können.

Der erste Mopria-zertifizierte Drucker stammt von Hewlett-Packard: Der LaserJet Pro 476 integriert Cloud-Speicherdienste wie Box und Google Drive um die Anforderungen der Zertifizierung zu erfüllen. Er richtet sich an Anwender in Unternehmen und kostet mindestens 529 Dollar. In den kommenden Monaten sollen weitere Geräte folgen.

Die Mopria Alliance entwickelt seit ihrer Gründung im vergangenen Jahr Prototypen, führt Produkttests durch und benennt qualifizierte Produkte. Sie legt dabei Wert auf Interoperabilität zwischen Druckern, Mobilgeräten und Anwendungen. Nutzer sollen künftig keine Treiber mehr herunterladen müssen, um auf Geräten unterschiedlicher Hersteller zu drucken. Die Idee hatten allerdings auch schon andere – etwa die Cloud Printing Alliance.

Zudem will der Herstellerverband mobiles Drucken generell vereinfachen und eine bessere Bedienung anbieten. Teil dieser Bemühungen ist das ebenfalls jetzt angekündigte Mopria-Plug-in für Android 4.4. Es soll Nutzer beim Drucken von Smartphones und Tablets mit Googles aktuellem Mobilbetriebssystem unterstützen und wird ab März erhältlich sein. Offen ist noch, ob es eine ähnliche Erweiterung auch für iOS geben wird.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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