USB-Stick mit drei Antivirenprogrammen beseitigt Malware

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FixMeStick Pro

Der mobile Speicher von PC Diagnostics umgeht den Windows-Boot-Vorgang und bereinigt den Rechner von Schadprogrammen. Der unabhängige Sicherheits-Stick holt sich die neuesten Virenbekämpfungsdaten aus dem Internet. Das Tool ist auch per Fernwartung anwendbar – ein Client dafür ist enthalten.

PC Diagnostics liefert mit dem FixMeStick PRO einen Speicherriegel mit eigenem Linux-Betriebssystem und Sicherheitssoftware von Kaspersky, Sophos und Vipre. Mit ihm lässt sich Malware auf Windows-PCs beseitigen, ohne das Microsoft-Betriebssystem starten zu müssen. Das verhindert, dass sich die Schad-Software mit Tricks “verstecken” kann.

Die unverbindliche Preisempfehlung für Unternehmen mit 1-jähriger Lizenz beträgt für alle enthaltenen Komponenten 269 Euro netto (mit Mehrwertsteuer also 320,11 Euro). Für Privatanwender ist der FixMeStick für 49,00 Euro (brutto 58,31 Euro) erhältlich. Die Lizenzbestimmungen erlauben die Nutzung auf drei Rechnern.

FixMesSick Pro
Im FixMeStick Pro arbeiten drei Antivirensysteme gleichzeitig an der Entfernung von Schadprogrammen. (Bild: PC Diagnostics)
In der Hard- und Softwarelösung arbeiten die drei Antivirenprogramme gleichzeitig, um Viren, Malware, Spyware, Trojanern, Rootkits und Ransomware zu erkennen und beseitigen.

Der Sicherheits-Stick wird einfach in den USB-Port gesteckt, bevor der PC hochfährt. Ein Bootloader-Menüsystem mit verschiedenen Konfigurationsoptionen stellt sicher, dass der FixMeStick PRO auf PCs mit mehr als 512 MByte Arbeitsspeicher funktioniert.

Die Security-Produkte scannen jede Datei parallel und sind beim Scan laut Hersteller bis zu 70 Prozent schneller als mit traditionellen Rettungs-CDs. Gelingt allen der Programmen nicht, eine Datei zu säubern, wird diese in Quarantäne verlegt. Das System merkt sich die Änderungen – falls eine „Befreiung“ von der Malware auch wichtige Informationen in einer Datei beseitigt haben sollte, kann jede Aktion wieder rückgängig gemacht werden.

Um Updates der Antivirendatenbank zu erhalten, sind WiFi- und Ethernet-Treiber integriert. Der Stick verbindet sich automatisch mit dem Internet, um auf dem neuesten Stand zu sein.

Der Stick ist als Wartungslösung auch für IT-Abteilungen geeignet: Ein auf dem USB-Memory gespeicherter Client der Fernwartungs-Software TeamViewer hilft auch externen Dienstleistern, remote für die Sicherheit virenbefallener Rechner zu sorgen.

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