TP-Link kombiniert VDSL2-Modem, Router und N600 Dualband-WLAN

BreitbandNetzwerke
TP-Link-TD-W9980B

Die Netzwerkverbindung für Schnellsurfer in kleinen Büros bietet eine Downstream-Geschwindigkeit von 100 MBit/s. WLAN-Systeme können sich gleichzeitig im 2,4-GHz-Kanal und im 5-GHz-Band einklinken. Fällt DSL aus, schaffen WAN-Anschlüsse direkten Anschluss an Glasfaserverbindungen.

Der TD-W9980B von TP-Link verknüpft die Internet-Verbindung per VDSL2-Modem mit einem WLAN-Router, der gleichzeitig auf zwei Kanälen Drahtlosgeräte einbindet.

TP-Link-TD-W9980B
Der “All-in-One”-Router TD-W9980B verbindet Netzkomponenten per VDSL2, WAN-Anschluss und Dualband-WLAN. (Bild: TP-Link)
In den zwei Bändern erreicht er jeweils 300 Mbps, zusammen lässt sich die doppelte Geschwindigkeit erreichen, wenn kein weiteres Gerät die Luftkommunikation stört.

Mit einem NAT-Router übersetzt es Netzwerkadressen – nach außen hin ist dies sicherer, als die internen IP-Nummern des Netzes ans Internet zu übergeben. Die Internetverbindung nimmt das VDSL2-Modem auf; das System ist abwärtskompatibel zu älteren DSL-Schnittstellen.

Mit VDSL2 erreicht es bis zu 100 Mbps Downstream- und Upstream-Speed. Mit vier Gigabit-LAN-Ports verbindet das Gerät als Router andere Netzkomponenten mit dem Highspeed-Internet. Über Ethernet-WAN (EWAN) kann ein weiteres Kabel- oder Glasfasermodem angesteckt werden – der Failover-Internet-Anschluss übernimmt, wenn die andere Verbindung streikt.

So laufen von den Drahtlosgeräten gleichzeitig jeweils 300Mbps über den 2,4-GHz-Kanal sowie über das 5.GHz-Band zum Router und von dort über zwei Anschlusskanäle ans Internet beziehungsweise in die Gegenrichtung).

Zwei USB-Ports sollen den Anschluss von Druckern oder Speichermedien erlauben. Mit IP-Bandbreitenkontrolle kann der Administrator die Datenübertragungsraten je nach Anforderungen den Anwendern zuteilen.

VoIP, HD-Videostreaming oder große Downloads unterbrechen weitere Übertragungen fast nicht. Zur guten Qualität des Datentransfers soll auch die IPv6-Unterstützung beitragen.

TP-Link verspricht die Möglichkeit von bis zu zehn VPN-Verbindungen per IPSec-Codierung, eine Firewall mit doppelter Schutzfunktion, SPI (Stateful Packet Inspection) und einen 4000-Volt-Überspannungsschutz.

Der Hersteller will das All-in-One-Gerät zur CeBIT zeigen. Im Handel wird die Lösung erst im zweiten Quartal 2014 erhältlich sein. Dann erst wird auch der endgültige Preis feststehen, erklärt das Unternehmen.

CeBIT 2014: Halle 13, Stand C20

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