Citrix ergänzt Fernwartungs-Tool um Kamerafunktion SeeIt

Software
Goto-Assist-Mobilsession

Nach dem Motto “if you vou can see it, you can fix it” spendiert der Hersteller seiner Support-Lösung GoToAssist eine Funktion zum Einspielen von Bildern aus Android-Smartphones. Die SeeIt genannte Funktion kann so helfen, auch Hardware-Störungen bildlich in die Unterstützungs-Session einzubeziehen.

Die Funktionssammlung SeeIt für die Remote-Control- und Chat-Software GoToAssist verbindet Kunden und Support-Mitarbeiter auch über per Smartphone übermittelte optische Eindrücke. Citrix bezeichnet dies als “Support-Mitarbeiter in der Tasche”.

Goto-Assist-Mobilsession
Loggt sich ein Android-Nutzer in eine Wartungs-Session ein, kann er Bilder aus dem Smartphone einfließen kassen (Bilder: Citrix).

Öffnet der Anwender eine GoToAssist-Session mit dem Android-Smartphone, kann er mit Hilfe der Kamera dem Technik-Support zeigen, an welchen Hardware-Problemen er gerade verzweifelt. Ob falsches Netzwerkkabel, falsch konfigurierte Schalter auf der PC-Einsteckkarte oder Wasserschaden in der Wohnung: Das mitgesendete Bild erklärt dem Kundendienst oft mehr als viele Worte.

Noch ist SeeIt ein Beta-Feature für Android Geräte, die endgültige Version und Varianten für weitere Betriebssysteme sollen folgen. Für GoToAssist-Nutzer, die bereits die GoToAssist Customer App installiert haben, ist SeeIt kostenlos erhältlich.

Mit dieser Funktion schließt GoToAssist-Hersteller Citrix zur deutschen Fernwartungskonkurrenz Teamviewer auf, dass diese Funktion bereits seit rund zwei Jahren bietet.

Die Preisstrukturen der beiden Support-Kontrahenten unterscheiden sich stark voneinander. Die Kosten für GoToAssist werden pro Anzahl der Mitarbeiter, die das Tool nutzen, und pro Monat berechnet. Die Preise des Geamtpakets fangen bei 79 Euro Gebühr im Monat an. Die reine Fernwartungsversion beginnt bei 49 Euro im Monat. Die Einstiegskosten für kleinere Unternehmen sind damit überschaubar.

Konkurrent Teamviewer dagegen verzichtet auf Monatsgebühren und verlangt einmalig abhängig von den enthaltenen Features 499 Euro für die Business-Version, 998 Euro für die Premium-Variante und 1990 Euro für die Corporate-Ausgabe. Die Anzahl der betreuten Klienten ist dabei in allen drei Versionen unbegrenzt. Teamviewer argumentiert zudem, es gebe keine Folgekosten. Citrix dagegen beruft sich auf den schnellen und finanziell überschaubaren Einstieg. Beide Anbieter offerieren kostenlose Test-Accounts.

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