Norman erneuert seinen Spam-Schutz für Firmennetze

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E-Mail (Bild: Shutterstock)

Das E-Mail-Management-System des Sicherheitsdienstleisters nutzt eine andere Datenbank-Engine als bisher und passt sich allen aktuellen Microsoft-Plattformen an. Es verwaltet mehr Mailboxen als die Vorversion und arbeitet schneller. Mit überarbeiteter Oberfläche zeigt es zusätzliche Verwaltungs- und Monitoring-Funktionen.

Norman hat sein Anti-Malware, -Spam und -Phishing-Schutzprogramm Norman E-Mail Protection auf den neuesten Stand gebracht. Dies betrifft nicht nur die Erkennungsfunktionen und die Datenbank für Absender- und Schadcode-Informationen: Als wichtigste Aufrüstungsmaßnahme bezeichnet der Hersteller die Anpassung des Produktes an die aktuellen Versionen der Microsoft-Plattformen Windows 2012, Exchange 2013 und SQL 2012.

Norman E-Mail Protection

Die Umstellung der internen Standard-Datenbank auf SQL 2008 verbessert laut Anbieter die Leistungsfähigkeit der Schutzlösung insbesondere in größeren Umgebungen. Erheblich schnellere Abfragen der Listen und Kategorien würden sich hier bemerkbar machen. Inzwischen verwaltet das System bis zu 500 Mailboxen. Ein optionales Add-On hilft bei der Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien zu den Inhalten von E-Mails.

Die Benutzeroberfläche zeigt sich in neuer Anmutung und kann jetzt unter den neuesten Browser-Versionen eingesetzt werden. Zusätzliche Verwaltungs- und Monitoring-Funktionen der Web-Schnittstelle gestatten Administratoren schnelleren Zugriff auf Routinefunktionen, den detaillierten Überblick über die genutzten Schutzfunktionen, die System-Ressourcen und den Zustand des E-Mail-Servers.

Das Add-On Direct Quarantine, mit dem die Nutzer vermisste E-Mails direkt aus Outlook heraus in der Quarantäne suchen können, wurde ausgetauscht und unterstützt in der neuen Version auch die Nutzer von Windows 8 und Outlook 2013 bei der Suche. Mit einer neuen Funktion in der Erweiterung können sie den Inhalt des Quarantäne-Ordners schneller abarbeiten: Statt jede Nachricht einzeln anzuklicken, können sie mit einem Klick mehrere Spam-Mails auf die Block-Liste verschieben oder mehrere erwünschte Mails in den Posteingang. Zudem können die Nutzer über die Browser ihrer mobilen Geräte auf den Quarantäne-Ordner des Mailservers zugreifen.

Das Produkt läuft unter Windows Server 2003, 2003R2, 2008 (32 und 64-Bit), 2008R2, 2012, 2012R2 sowie Windows Small Business Server (SBS) 2008 x64 und 2011 x64. Die Exchange-Integration erfordert Microsoft Exchange 2007/2010/2013. Für Desktops werden mindestens Internet Explorer 7, Chrome 20, Safari 4 oder Firefox 12 benötigt, für mobile Geräte ist zumindest Safari 4.0, der Android Browser ab Version 4.0 oder Chrome 18 erforderlich.

Außerdem unterstützt das E-Mail-Management den Webserver IIS Version 6.0 oder höher, die Komponenten MDAC 2.8 SP1 oder spätere, .NET Framework 3.5 SP1 und 4.0 Enhanced und die Datenbankserver SQL 2005 x86/x64, 2008 x86/x64, 2008R2 x86/x64 oder SQL 2005 Express Edition x86 und SQL 2012 x86/x64.

Die Jahreslizenz für bis zu 25 Mailboxen kostet ab 590 Euro, die Jahreslizenz für einzelne Mailboxen ist ab 9 Euro erhältlich. Im Preis inbegriffen sind Services wie automatische Softwareaktualisierungen, regelmäßige Signatur- sowie Emergency-Updates und deutschsprachiger E-Mail- und Telefonsupport durch Mitarbeiter der Norman-Niederlassung in Düsseldorf. Preise für längere Laufzeiten und mehr Postfächer können individuell bei den Händlern oder Norman direkt erfragt werden.

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