Dell zeigt Proof-of-Concept eines ARM-basierenden Microservers

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Dell Logo (Bild: Dell)

Ebenso wie Konkurrent HP nutzt auch Dell für seinen ersten 64-Bit-Microserver auf Basis der ARM-Architektur den X-Gene-Chip von Applied Micro. Mit ersten Kunden laufen Tests, die Massenfertigung wird allerdings noch auf sich warten lassen. Für Dell ist ein weiterer Schritt bei seinem Engagement für ARM-basierende Server.

Dell hat seinen ersten Microservern auf Basis der ARM-Architektur vorgestellt. In ihm kommt genau wie beim Konkurrent Hewlett-Packard X-Gene-Chip von Applied Micro zum Einsatz.

Dell-Logo

Der Server wird zunächst in Texas und Singapur vorgezeigt und darüber hinaus laut Dell von ausgewählten Kunden testweise eingesetzt. Vor einer Massenfertigung will Dell aber ein breiteres Interesse abwarten. Auf dem Open Compute Summit in der vergangenen Woche hat Dell immerhin bereits eine einheitliche Verwaltung von Microservern auf Basis von ARM- wie Intel-Atom-Prozessoren in einem Rechenzentrum demonstriert.

Das Open Compute Project war von Facebook angestoßen worden. Dell arbeitet aber nach eigenen Angaben seit 2007 an Microservern und sieht sich in diesem Segment als Pionier. Im Herbst 2012 hatte es das “Zinc” genannte Konzept für einen ARM-basierenden Server an die Apache Foundation übertragen. Und der “Cooper” genannte ARM-basierende Server von Dell bringt in einem drei Höheneinhieten messenden Chassis 48 unabhängige Server unter. Für dieses Modell setzt Dell auf Chips von Marvell.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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