Adobe patcht gravierende Lücke im Flash Player

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Flash Player Logo (Bild: Adobe).

Die Schwachstelle wird bereits von Angreifern ausgenutzt. Anwender sollten den Patch also umgehend einspielen. Die Schwachstelle steckt in Flash Player 12 für Windows und Mac OS X sowie in Flash Player 11 für Linux. Entdeckt wurde sie durch zwei Mitarbeiter von Kaspersky Labs.

Adobe patcht mit einem Sicherheitsupdate für den Flash Player eine als gravierend eingestufte Schwachstelle. Über sie könnte ein Angreifer die Kontrolle über einen Rechner übernehmen. Adobe weist darauf hin, dass die Schwachstelle bereits von Hackern ausgenutzt wird, Nutzer sollten daher mit dem Update nicht lange warten.

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Die Schachstelle steckt in Flash Player 12.0.0.43 und früher für Windows und Mac OS X sowie 11.2.202.335 für Linux. Entdeckt haben sie Alexander Polyakov und Anton Ivanov, beide Mitarbeiter bei Kaspersky Labs. Es handelt sich um einen Integer-Unterlauf in Flash Player, der das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ermöglicht.

Um dei KLücke zu schließen steht für Windows und Mac OS X Flash Player 12.0.0.44 und für Linux Flash Player 11.2.202.336 zur Verfügung. Nutzer von Internet Explorer 10 für Windows 8 beziehungsweise Internet Explorer 11 für Windows 8.1 erhalten den Patch von Microsoft automatisch.

Google hatte seinen Browser, der das Flash-Plug-in ebenfalls ab Werk enthält, bereits gestern aktualisiert, nannte jedoch keine Details zu Änderungen oder behobenen Fehlern. Anwender können im Menü “Einstellungen” unter “Über Google Chrome” prüfen, ob sie das Update erhalten haben. Falls nicht, wird bei der Gelegenheit die aktuelle Version 32.0.1700.107 installiert.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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