DMS-System Docuware 6.5 kommt mit neuer Oberfläche und HTML5

Software
DocuWare 6.5

Der Client der Dokumenten-Management-Software basiert in Version 6.5 vollständig auf HTML5. Der Hersteller verspricht sowohl dafür als auch für die Serverzentrale des Systems hohe Performance-Zuwächse. Eine neue Oberfläche soll zudem die Nutzung erleichtern.

Docuware hat seine gleichnamige DMS-Lösung für Version 6.5 von Grund auf neu entwickelt. Als wichtigste Änderung gibt der Hersteller die vollständige Plattformunabhängigkeit seines HTML5-Clients und dessen überarbeitete Benutzerführung an. Das neue Design soll für mehr Übersichtlichkeit und Klarheit sorgen. Auch Microsofts Flash-Alternative Silverlight ist nicht mehr notwendig: Docuware 6.5 läuft unter jedem HTML5-fähigen Browser.

Docuware 6.5- HTML5-Oberfläche
Die kombinierte Anzeige von Dokumentenminiaturen und Indexbegriffen soll das Management der Dokumentenflut vereinfachen. (Bild Docuware)

Das Speichern von erfassten Dokumenten unter den richtigen Begriffen geschieht fast automatisch: Das System füllt Felder einer Ablagemaske selbständig aus und archiviert die Dokumente ohne händisches Ausfüllen passend indexiert. Mit Docuware 6.5 ist der Service um einige Features erweitert worden: So lassen sich jetzt auch unternehmensspezifische Begriffe für einen Dokumententyp frei wählen, etwa “Eingangsrechnung” statt “Rechnung (eingehend)”. Erkennt der Dienst ein Dokument als “Rechnung (eingehend)”, wird das Dokument als solches weiter ausgelesen, als Indexbegriff aber “Eingangsrechnung” verwendet. Neu ist die auch die Möglichkeit, die Ergebnisse des “Intelligent Indexing” mit Daten aus Fremdanwendungen abzugleichen.

Auch die mobilen Clients hat Docuware erneuert: Apps für iPhone, iPad, Blackberry, Tablets oder Smartphones mit Android oder Windows Phone 7 sowie Tablets mit Windows 8 stehen bereit. Nutzungsszenarien mobiler Endgeräte reichen laut Docuware von der Recherche im zentralen Dokumenten-Pool über Aufgabenlisten bis hin zur Bearbeitung von Dokumenten-Workflows.

PaperScan, eine kostenlose Scan-App des Herstellers, verwandelt Smartphones zudem in Dokumentenscanner. Neu im “Nebenprodukt” zu Docuwares Software ist die Ablage von PDF-Dateien in Google Drive. Das Produkt und einige darauf aufbauende Anwendungen der Partner ALOS, Behrens & Schuleit, BUTEC, Bovenden, DocuScan, LOG:IT, Novodoc Imaging, und tutum sollen zur CeBIT in Hannover (Halle 3, Stand G20) demonstriert werden.

Weil die Software je nach Anwendungswunsch aus vielen Server-Modulen zusammengesetzt werden kann und meist noch Dienstleistungen von Partnern mitverkauft werden, ist eine exakte Nennung des Preises nicht möglich, erklärt Docuware auf Nachfrage. Den richtigen Preis für ihre Lösung erfahren Kunden nach Abstimmung mit dem jeweiligen Docuware-Partner.

Preise sind zudem abhängig von der Anzahl der Nutzer. Ds Produkt ist auch in einer Cloud-Variante zur Miete verfügbar. Das Paket “Professional” richtet sich an Firmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern und umfasst 100.000 Dokumente. Es kostet 490 Euro (netto) im Monat. Das Paket “Enterprise” eignet sich für Firmen mit mehr als 100 Mitarbeitern und umfasst 500.000 Dokumente. Dafür sind 990 Euro (netto) monatlich fällig.

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