Citrix kombiniert Cloud-Funktionen mit Desktop-Virtualisierung und mobiler Auslieferung

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XenApp 7.5 liefert Windows-Desktop-Anwendungen auf Mobilgeräte, als ob es Windows-Clients wären. Und XenDesktop 7.5 krempelt die IT-Infrastruktur dahinter so um, dass sich auch Instanzen von Amazon Web Services und virtuelle Systeme der Apache-CloudStack-Plattform in die eigene Virtualisierungs-Umgebung integrieren lassen. Beides lässt sich aus einer Oberfläche steuern.

Citrix hat die Versionen 7.5 seiner Virtualisierungshelfer XenDesktop und XenApp vorgelegt. Sie sollen in der Kombination den Investitionsaufwand für virtuelle Desktops reduzieren und vorhandene, externe Cloud-Rechner und Mobilsysteme einbinden.

XenDesktop 7.5: Hybrides Cloud-Provisioning
Mit CitrixDesktop lassen sich virtuelle Instanzen nahezu jeden Anbieters in die eigene virtuelle Infrastruktur integrieren.

XenDesktop 7.5 kombiniert Desktop-Virtualisierung mit hybriden Cloud-Infrastrukturen: Die Nutzung virtueller Systeme von Anbietern wie Amazon und Betreibern, die die OpenStack-Plattform nutzen, ist damit möglich. Zu den Mitgliedern der OpenStack-Foundation zählen etwa HP, Dell, Cisco oder IBM auf der Hardware-Seite sowie Red Hat und Oracle auf der Softwareseite. Eingeführt hatte ihn der Internet-Provider Rackspace im Jahr 2010.

XenDesktop 7.5 kann damit Anwendungs- und Desktop-Workloads gleichzeitig an Private oder Public Clouds sowie an lokale, virtuelle Infrastrukturen weiterleiten. Der Hersteller plant, nach AWS und OpenStack auch Windows Azure zu integrieren.

Version 7.5 von XenApp wiederum spart Entwicklungskosten für mobilen Zugriff: sie macht quasi alle Mobilsysteme zu Thin Clients, auf die die Windows-Apps dann vom virtuellen Desktop übertragen werden. Dies sei Verbesserungen der eigenen HDX-Technik zu verdanken, die auch beim Übertragen über weite Strecken mit Unterbrechungen und Latenzen bei Grafik, Daten und Steuerung virtueller Systeme zurecht komme, erklärt Citrix. In der neuen Version beherrscht HDX auch den Umgang mit Multitouch-Gesten.

Über die Flexcast-Management-Lösung von Citrix lässt sich jedes echte und jedes virtuelle Gerät in die Gesamt-Infrastruktur einbinden. Eine “Mobile Device Management”-Lösung von Citrix kann hier integriert werden. Das Gesamtkonzept nennt der Hersteller “Windows as a Service”.

Sowohl XenDesktop 7.5 als auch XenApp 7.5 sind ab März 2014 erhältlich. Die Preise sind abhängig von der Gesamtzusammenstellung, der Menge der Geräte und dem Wiederverkäufer der Technologien. Eine Liste der Händler, Berater und Webhoster, die entsprechende Virtualisierungs-Infrastrukturen anbieten, hat Citrix im Internet als “Partner Locator” bereitgestellt.

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