Parallels-Unterstützung für Windows Azure soll Cloud-Dienste billiger machen

CloudNetzwerkeVirtualisierung

Die Application Packaging Standards von Parallels beschleunigen die Bereitstellung von gehosteten Anwendungen über die Cloud. Der Virtualisierungspionier arbeitet seit einigen Jahren mit Microsoft daran, Cloud-Infrastruktur beherrschbarer zu machen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit sind jetzt erhältlich.

Parallels unterstützt nun mit seiner Cloud-Automatisierungsplattform auch Windows Azure. Durch die Dienste des Application Packaging Standards (APS) der Parallels Automation Plattform stellen Service-Provider die Windows-Azure-Public-Cloud-Plattform von Microsoft in eigenen Rechenzentren bereit – und das laut Hersteller mit weniger Entwicklungskosten als bisher.

Parallels APS 2.0
Die Application Provisioning Services helfen Anbietern, Cloud-Anwendungen einfacher bereitzustellen – jetzt auch unter Windows Azure (Bild: Parallels).

Dadurch, so Parallels, kann die Verfügbarkeit der neuesten Cloud-Produkte von Microsoft durch entsprechende Distributoren wesentlich schneller hergestellt werden, als bei manchen Konkurrenzplattformen. Das wiederum macht die Dienste preiswerter.

Parallels habe seit 2007 mit Microsoft daran gearbeitet, die Bereitstellung von Cloud-Diensten für Telekommunikationsunternehmen, Domain-Hosting-Provider, Distributoren, Managed-Service-Provider und VARs zu ermöglichen. Laut Parallels-Manager John Zanni hätten die ISP-Partner dabei schon Erfahrungen mit Office 365, SharePoint, Exchange, Lync und Microsoft Dynamics CRM gesammelt.

Parallels-APS-Apps
Im Übersichts-Screen sieht der SaaS-Betreiber, welche Applikationen in wie vielen Instanzen auf den Servern laufen (Bild: Parallels).

Microsoft will auch im Hosting-Geschäft auf den indirekten Vertrieb durch Partner setzen und so gerade kleine und mittelständische Unternehmen zielgerichteter bedienen. Die Verbindung der Technologien beider Geschäftspartner bedeutet für den Kunden am Ende, dass mehrere Dienste in gemeinsamen Rechnungen zusammengefasst und verschiedene Services in einer Oberfläche verwaltet werden können. Die Abrechnung mit anderen Angeboten aus der Umgebung des Service-Providers, gleich welcher Infrastruktur dahinter, ist möglich. Mit Parallels Automation als Bindeglied steht eine einheitliche Verwaltungsoberfläche zur Verfügung.

Tipp: Sind Sie ein Fachmann in Sachen Cloud Computing? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen