Zwei Drittel der Hightech-Firmen schaffen 2014 neue Stellen

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shutterstock-jobs-fotoscool (Bild: shutterstock / fotoscool)

Einer aktuellen Umfrage des Bitkom zufolge gehen lediglich sieben Prozent von einem Arbeitsplatzabbau aus. Für 2014 erwartet der Branchenverband einen Beschäftigungszuwachs um mindestens 10.000 Stellen. Neues Personal suchen vorwiegend Software-Firmen und IT-Dienstleister.

Etwa 63 Prozent der Firmen aus der IT- und Telekommunikationsbranche wollen in diesem Jahr zusätzliches Personal einstellen. Nur sieben Prozent rechnen damit, dass Stellen abgebaut werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Konjunkturumfrage des Bitkom.

Der Bitkom hat seine aktuelel Konjunkturumfrage vorgelegt.

Die Erwartungen liegen 2014 noch über denen im vergangenen Jahr. Damals stieg die Zahl der Mitarbeiter im Hightech-Sektor um 15.000 auf den Rekordwert von 917.000. Für 2014 geht der Bitkom von einem Anstieg der Beschäftigung um mindestens 10.000 Stellen aus. 2013 kündigten in der gleichen Umfrage erst 57 Prozent der Unternehmen an, ihre Mitarbeiterzahl erhöhen zu wollen, 9 Prozent planten dagegen, Stellen abzubauen.

Vor allem Software-Unternehmen und IT-Dienstleister suchen im laufenden Jahr nach Personal. Hierbei rechnen jeweils 72 Prozent der befragten Firmen mit Neueinstellungen. Lediglich 5 Prozent der IT-Dienstleister sowie gerade einmal 2 Prozent der Software-Unternehmen gehen von einem Stellenabbau aus. Doch selbst bei Hardware-Herstellern, die am skeptischsten sind, planen 38 Prozent die Beschäftigung zusätzlichen Personals. Auch dieser Wert liegt über dem des Vorjahres. Stellen abbauen wollen hingegen in diesem Segment 17 Prozent der Firmen.

Dem Bitkom zufolge suchen viele Unternehmen weiterhin nach geeigneten Spezialisten. Über die Hälfte der befragten Firmen (57 Prozent) bezeichnen die aktuelle Situation demzufolge als hinderlich oder sehr hinderlich für die Entwicklung ihrer Firma. Dieser Anteil lag vor einem Jahr noch bei 53 Prozent.

Damit bleibt der Fachkräftemangel dem Verband zufolge die größte Bremse für die ITK-Branche – und zwar deutlich vor den Finanzierungsbedingungen (14 Prozent), der Binnennachfrage (9 Prozent) sowie der Exportnachfrage (6 Prozent). Ein Viertel der Unternehmen (24 Prozent) bezeichneten die politischen Rahmenbedingungen als Hindernis für die eigene Geschäftstätigkeit.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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