Lansweeper analysiert jetzt alle Netzwerkbestandteile

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Administrator Netzwerk (Bild: Shutterstock/YORIK)

In Version 5.1 prüft das Tool auch die aktuellen Windows-, Mac- und Linux-Geräte. Es erkennt zudem Bildschirme, veraltete Security-Updates, Drucker und andere Komponenten. Zur Kennzeichnung druckt die Software nun QR-Codes aus.

Das Administratoren-Tool Lansweeper des belgischen Spezialisten Hemoco wurde um zahlreiche Funktionen erweitert. Version 5.1 erkennt nun weitaus mehr Hard- und Softwareelemente als der Vorgänger und kommt auch mit Neuerungen aktueller Windows-, Windows-Server und MacOS-Systemen zurecht.

Lansweeper-Druckertest
Lansweeper erkennt den Status zahlreicher Netzwerkkomponenten – hier den Tonerstand im Farbdrucker (Bild: Hemoco).

Das Inventur-Programm hilft, den Überblick zu behalten und Gründe für Probleme mit Hard- und Software besser zu dokumentieren. Gleichzeitig geben die Reports den Entscheidern Wissen in die Hand, rechtzeitig neue Lizenzen, Verbrauchsmaterialien oder Ersatz für veraltete Gerätschaften zu besorgen. Tonerstände, Seriennummern, Garantien, Netzwerkverbindungen über verschiedene Ports, Mappings und neu eingesteckte Systeme werden bei den regelmäßigen Scans erfasst.

Anders als in älteren Client-Server-Systemen sind keine Agenten-Tools nötig, die auf Einzelrechnern installiert werden müssen. Lansweeper führt seine Analysen von einem Rechner aus durch und scannt von dort PCs, Drucker und andere Komponenten im gesamten Netz.

Ein Web-Interface erlaubt es, um etwa als Fachabteilung direkt auf Lansweeper zuzugreifen, um neue Berichte zu erzeugen, Aktionen zu starten oder Skripte zu schreiben. 280 Berichtstypen sind bereits enthalten; so erstellt das Programm um Beispiel eine Übersicht der aktiven Lizenzen, konfiguriert neue Aktionen und erlaubt eine Active-Directory-Integration.

Zu den Neuerungen zählen Funktionen wie die CMDB-Verknüpfung von Geräten untereinander und von Systemen mit Anwendern. Auch die Statusänderung (kaputt, inaktiv, etc.) ist möglich. Mit einem nicht automatischen “On-Demand-Scanning” können bestimmte IP-Bereiche, Host-Namen oder Gerätetypen nach Bedarf geprüft werden. Automatismen wie “Scanne die Drucker alle 4 Stunden” lassen sich ebenfalls festlegen.

Bei Festplatten lassen sich die aktuelle Firmware, die Seriennummer und der S.M.A.R.T.-Status mit erheben. Auch die Analyse, ob ein Virenscanner installiert ist, hat Hemoco verbessert. Die Funktion “Switch Port Mapping” merkt sich, welches Gerät zuletzt an einem Port angeschlossen war, auch wenn es während eines Scans nicht mehr vorhanden ist.

Ein Datenbank-Tool hilft, SQL-Compact-Datenbanken zu sichern, zu komprimieren oder zu reparieren, ein Konvertierungs-Tool übernimmt Daten von SQL Compact zu SQL Server. Und für moderne Multimediazeiten lassen sich einem Gerät nun auch Fotos zuweisen.

Eine kostenlose Testversion von Lansweeper steht zum Download bereit. In kleinen Unternehmen lässt sich die Software dauerhaft als Freeware nutzen.

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