Synology bringt mit RS814+ ein NAS für virtualisierte Umgebungen

Data & StorageStorage
Synology RS814+

Die RackStation RS814+ ist für den Einbau im Serverschrank konzipiert. Sie bringt in einer Höheneinheit vier Festplatten mit zusammen maximal 16 TByte Speicherkapazität unter. Vier Gigabit-Ethernet-Ports binden sie ans Netzwerk an.

Synology hat sein NAS-Angebot für kleine und mittelgroße Unternehmen mit dem Modell RS814+ erweitert. Es handelt sich dabei um ein für den Einbau im Serverschrank konzipiertes Modell mit bis zu vier Festplatten. Die Neuvorstellung ist eine leistungsfähigere Variante des im November 2013 in den Handel gekommenen Basismodells Synology RS814.

Synology RS814+

Das im vergangenen Jahr auf den Markt gekommene Modell Rackstation 814 positioniert Synology als “Allround-Storage-Lösung2 mit dem man in erster Linie kleine Firmen, Filialen oder Unternehmen ansprechen will, die Arbeitsgruppen Speicher zur Verfügung stellen wollen. Die nun hinzugekommene Rackstation 814+ http://www.synology.com/en-us/products/overview/RS814+ geht darüber etwas hinaus: Sie ist schneller und leistungsfähiger und richtet sich mit Zertifizierungen von VMware und Citrix an nicht unbedingt größere, aber etwas anspruchsvoller Umgebungen.

In den vier Einschüben der RS814+ lassen sich 2,5- oder 3,5-Zoll SATA-Platten mit jeweils bis zu vier TByte unterbringen. Die interne Kapazität liegt somit bei maximal 16 TByte. Mit dem Erweiterungsmodul Synology RX410 kann sie auf bis zu 32 TByte verdoppelt werden.

Die RS814+ wird von einer Dual-Core-CPU mit 2,13 GHz Takt angetrieben (RS814 lediglich 1,33-GHz-Dual-Core-CPU) und erreicht laut Hersteller im Idealfall Lese-und Schreibgeschwindigkeiten von 330 beziehungsweise 196 Mbyte/s (RS814 lediglich 210 respektive 130 MByte/s). Ab Werk sind 2 GByte RAM installiert, die Erweiterung auf 4 GByte ist möglich.

Den NAS-Server RS814 hat Synology mit iSCSI-Support für die Integration in virtualisierte Umgebungen ausgerüstet, von VMware und Citrix liegen dafür Zertifizierungen vor, die Nutzung mit Microsoft Hyper-V ist aber natürlich ebenfalls möglich. Im Zusammenspiel mit VMware vSphere 5 und VAAI Integration lassen sich bestimmte Speicheroperationen auslagern und so die Rechenleistung in VMware-Umgebungen verbessern.

Die Festplatten lassen sich wie bei Geräten dieser Klasse üblich im laufenden Betrieb austauschen. Die Verbindung zum Netzwerk wird über vier Gigabit-Ethernet-Ports hergestellt, über ein Dongle ist optional auch WLAN möglich. Außerdem sind zwei USB-3.0-Ports und einmal eSATA an Bord.

Für die Verwaltung liefert Synology sein webbasierendes Betriebssystem DiskStation Manager (DSM) mit. Außerdem werden zahlreiche Zusatzpakete angeboten, sie ermöglichen unter anderem, das NAS als Surveillance Station – also Zentrale für IP-basierende Überwachungskameras – , VPN-, DHCP- oder Syslog-Server, oder als Mail-, Cloud- oder Download-Station zu nutzen.

Die Rackstation RS814+ ist ab sofort zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 799,80 Euro im Handel. Der UVP für das im November eingeführte Modell RS814 liegt bei 539,90 Euro. Für 1149,90 Euro ist mit der RS814(RP)+ zudem eine Ausführung mit redundant ausgelegter Stromversorgung im Angebot. Der Hersteller gewährt auf seine Produkte drei Jahre Garantie.

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