Spammer verbreiten mit gefälschten Telekom-Rechnungen Malware

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Malware Viren (Bild: Shutterstock)

Folgt der Empfänger dem in dem Mails enthaltenen Link, installiert sich ein Trojaner auf seinem PC. Erkennen lassen sich die gefälschten Mails daran, dass die persönliche Anrede in Form des Kundennamens fehlt. Außerdem unterscheiden sie sich von echten Telekom-Rechnungen durch die nicht vorhandene Buchungskontonummer im Betreff.

Die Deutsche Telekom hat vor gefälschten Rechnungen gewarnt, die in ihrem Namen per E-Mail verschickt werden. Die Spam-Mails enthalten einen Link zu einer Datei die versucht, einen Trojaner auf dem PC zu installieren.

rechnungen

Laut Telekom lassen sich die aktuell in Umlauf befindlichen Fälschungen daran erkennen, das im Betreff die individuelle Buchungskontonummer nicht aufgeführt ist. Bei Privatkunden fehle zudem die persönliche Ansprache – werde also nicht der korrekte Kundenname genannt.

“Leider gehören solche Phishing-Attacken heute schon zur Tagesordnung. Wir beobachten solche Angriffswellen jeden Monat mehrfach”, erklärt Bernd Eßer, Leiter des Cyber Emergency Response Teams (CERT) der Telekom. Auch künftig sei mit solchen Phishing-Mails zu rechnen. Das Unternehmen bittet Kunden daher darum, bei E-Mails, die ungewöhnlich wirken, vorsichtig zu sein, da ständig Schadsoftware über diesen Weg verschickt werde. “Folgen Sie keinem Link in solch einer E-Mail”, lautet die Empfehlung.

Kunden können den Rechnungsbetrag aus der E-Mail jederzeit überprüfen, indem sie im abgesicherten Kundencenter ihre Rechnung einsehen. “Der darin angegebene Rechnungsbetrag ist in jedem Fall richtig”, betont die Telekom. “Weist Ihr Rechnungsanschreiben einen anderen Betrag aus, handelt es sich um eine gefälschte E-Mail, die Sie umgehend löschen sollten.”

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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