Midcom packt CRM-, ERP- und Branchenlösungen in eine Business-Appliance

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Ihre KMU-Software bietet die Firma Midcom als Lizenz, Cloud-Service und demnächst als kaufmännische Appliance an. Sie kann etwa als Vertriebs-Appliance, Zentrale für Kundemanagement oder Instrument für die Geschäftsplanung georderet werden. Der Presi hängt von der Anzahl der gebuchten Software-Module ab.

Zur CeBIT 2014 will midcom seine Unternehmenslösungen auch als Appliance anbieten. Die KMU-Produkte, die bisher als lokaler Cloud-Service oder als Programme zum Installieren auf dem Firmenserver erhältlich sind, können Kunden demnächst auch “am Stück” inklusive Hardware und Installation erwerben.

Je nach Wunsch stattet der Anbieter Mini-Server auf Intel-Prozessorbasis mit Programmen aus. Der genutzte PC besitze eine mSATA-Schnittstelle und liefere hohen Datendurchsatz, verspricht der Anbieter. Die Appliance kommt in einem Twister-Gehäuse ohne Lüfter und wird in zwei Leistungsstufen (zwei oder vier Cores) angeboten. In der kleinen Variante werden bis zu fünf Mitarbeiter und in der großen Variante bis zu zehn Mitarbeiter unterstützt.

Insbesondere Handwerker, Dienstleistungsunternehmen und kleine Vertriebsorganisationen hat Midcom für seine Rechner mit der vorinstallierten Software-Suite im Visier. Der Kaufmannsrechner wird als Plug-and-play-System mit zwei Jahren Garantie ausgeliefert. Vor Ort sind lediglich die IP-Adresse und eigene Verschlüsselungszertifikate einzubringen.

Midcom-CRM-Cockpit
Im Midcom CRM-Cockpit gibt es einen Überblick über Kundenkontakte – und was daraus an Tätigkeiten folgt (Screenshot: Midcom)

Server-Software mit browserbasierter Oberfläche sowie externem Zugang für die Android-Apps von Midcom erlauben so etwa mobile CRM-Lösungen für Vertriebsmitarbeiter. Um die in der Arbeit gesammelten Daten sicher aufzubewahren, lässt sich der Datenbestand über ein Backup auf eine externe Platte überspielen oder per SQL exportieren.

Neu hinzugekommen sidn aktuell überarbeitete Plantafeln (Schichtplan, Projektplan, Leihgeräteplan, Auftragsdisposition), modifizierte Call-Center-Oberflächen, Buchungslisten für die Zeitwirtschaft, ein Vertriebsreport-Cockpit und Anpassungen an der Android-App, darunter eine Cockpit-Darstellung, zusätzliche GPS-Feature sowie die Möglichkeit, Foto zum Projekt hinzuzufügen.

Im ersten Schritt werden die Module ab März mit den mehreren browserbasierten Server-Modulen und Android-Apps angeboten. Als Apps stehen mobil Zeiterfassung, Kundendienstsoftware, Qualitätserfassung, CRM, Mobiles Katalogsystem und Erntehelfererfassung zur Verfügung. Als Server-Module gibt es CRM, Service-Management, Workforce-Management, Zeitwirtschaft, ERP light, Erntehelferverwaltung und Vereinsverwaltung.

Midcom spricht zuvor mit den Kunden ab, welche Komponenten der Softwaresuite auf dem Miniserver wirklich aktiviert werden. Je nach Bestellung wird die Appliance mit den entsprechenden Lizenzen, Rechten und Rollen versehen.

In einem Juli-Release 2014 soll es eine überarbeitete Exchange-Schnittstelle, eine WinData-Schnittstelle und ein neues EDIFACT-Interface geben. Die Anbindung zur Lohnsoftware ist bereits für HSE-Lohn seit November 2013 fertig konfiguriert, für andere Gehaltsbuchhaltungsprogramme kann sie entsprechend selbst verändert werden.

Unternehmen, die sich bis zum 28. Februar 2014 bei Midcom zur Testnutzung der Cloud-Module anmelden, lockt der Hersteller mit einer kostenlosen Lizenz für drei Nutzer für ein halbes Jahr. Mitglieder des BVMW (Bundesverband Mittelständische Wirtschaft) oder KVD (Kundendienstverband Deutschland) erhalten in der Cloud einen zeitlich unbegrenzten Nutzungsrabatt von 15 Prozent.

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