Rowisoft hat Warenwirtschaft Blue mit Ergonomieexperten weiterentwickelt

ERPIT-ManagementIT-ProjekteSoftware
Rowisoft Blue v6

Das Windows-Programm enthält Auftragsbearbeitung, Kontaktmanagement, Artikelverwaltung, Kommunikationsmodul und Buchhaltung. Zur Überarbeitung der Benutzerführung für die aktuelle Version 6 hat der Hersteller Ergonomieexperten zurate gezogen. Denen gefiel offenbar die Anmutung von Windows 8.

Rowisoft hat sein Warenwirtschaftssystem für Windows erneuert. Blue V6 enthält alle Komponenten von Auftragserteilung bis Lieferung und Bezahlung. Um einzelne Geschäftsvorgänge besser dokumentieren zu können, hat der Hersteller auch eine Notizfunktion implementiert, die sich in fast alle Datensätze einklinkt.

Rowisoft-Oberflaeche
Die neue Bedienerführung im Windows-8-Look soll für Übersichtlichkeit sorgen (Bild: Rowisoft).

Die Bedienerführung lehnt sich an das Windows-8-typische Kacheldesign an. Sie soll helfen, wichtige Elemente deutlich schneller als bisher zu finden. Ein neues Kachelmenü stellt außerdem die einzelnen Module vor und erlaubt es, sie per Mausklick zu starten.

Die enthaltene Adressverwaltung erkennt Dubletten, speichert pro Kontakt beliebig viele Ansprechpartner, prüft IBAN-Kontonummern oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummern und hilft beim Aufsetzen von Serienmails und -briefen. Kommentare wie in CRM-Systemen gebräuchlich lassen sich ebenfalls anlegen. In der Version 6 reicht es aus, eine neue Adresse etwa aus einer Mail oder aus einer Homepage in die Zwischenablage zu stellen – auf Wunsch übernimmt Rowisoft Blue sie dann als Datensatz in die eigene Datenbank.

Produkte werden im zentralen Warenwirtschaftsmodul erfasst. In die dahinterliegende Datenbank nimmt die Software Artikelinformationen mit Foto und viersprachigen Beschreibungstexten auf. Wer möchte, kann pro Artikel unterschiedliche Mengeneinheiten hinterlegen, mit Stücklisten arbeiten, Kombinationen mehrerer Artikel einpflegen oder mit flexiblen Preisen und Rabatten experimentieren.

Die Auftragsbearbeitung pflegt neue Aufträge ein, erstellt Angebote und schreibt Rechnungen. Teillieferungen, Abschlags- und Schlussrechnungen oder Verleihgeschäfte sowie Serienvorgänge sind darin abgedeckt.

Um eingehende Mails, Faxe und Voice-Mails den passenden Kunden und Geschäftsvorgängen zuordnen zu können, hat Rowisoft zudem ein Kommunikationsmodul integriert. Damit lassen sich Mails, Faxe und SMS-Botschaften auch versenden. Der integrierte E-Mail-Client erkennt Spam und lagert übergroße Dateianhänge an den Server aus.

Der Zugriff auf die Daten des Warenwirtschaftssystems ist auch über mobile Clients möglich. Zur Abrechnung liefert die Software-Suite ein komplettes Buchhaltungsmodul mit.

Rowisoft Blue kostet in der Standard Edition mit einer Server- und drei Arbeitsplatzlizenzen 590 Euro netto (702,10 Euro brutto). Die Professional Edition mit mehr Modulen wird für 990 Euro (1178,10 inklusive Mehrwertsteuer) angeboten. Preise für Zusatzlizenzen und Erweiterungsmodule liegen zumeist im zwei- bis dreistelligen Euro-Bereich. Eine kostenlose 180 Tage-Testversion deaktiviert lediglich Druck- und Netzwerkfunktionen.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen