Update für Google-Play-Dienste soll Akkulaufzeit erhöhen

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Google Play Logo (Bild: Google)

Nach dem Einspielen der Google-Play-Dienste 4.1.31 arbeitet die Standortfunktion energieeffizienter. Zudem bringt die neue Version vorläufigen Support für Google Drive und unterstützt Multiplayer-Spiele besser. Sie kann auf jedem Android-Gerät genutzt werden.

Google liefert Google-Play-Dienste 4.1.31 an Android-Nutzer aus. Nach Angaben der Entwickler soll die neue Version unter anderem für eine bessere Akkuleistung bei Android-Geräten mit aktiviertem Standortdienst sorgen.

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Das Update bringt außerdem Unterstützung für rundenbasierende Multiplayer-Spiele, an denen mehrere Spieler asynchron teilnehmen können, sowie vorläufigen Support für Google Drive. Dadurch erhalten Apps Zugriff auf den Cloud-Speicher von Google. Hierfür stellt die API auch allgemeine Benutzerschnittstellen zur Verfügung, unter anderem einen Dateibrowser und entsprechende Dialoge. Sobald sämtliche Geräte damit ausgestattet sind, will Google Entwicklern auch ein aktualisiertes SDK zur Verfügung stellen.

Zusammen mit dem Google Mobile Ads SDK unterstützt die neue Version DoubleClick for Publishers, DoubleClick Ad Exchange und Search Ads for Mobile Apps. Werbetreibende können dadurch einfacher standortbasierende Werbung ausliefern. Außerdem erelichtert die neue Version das Teilen von Informationen für Nutzer von Google+ durch eine Auto-Vervollständigen- und Vorschlagsfunktion von Kontakten, die in Gmail, Google+ und im Gerät bekannt sind.

Anwender, die das Update noch nicht erhalten haben, können es manuell installieren. Im Gerät muss hierfür unter Einstellungen – Sicherheit die Option “Unbekannte Herkunft” aktiviert werden. Nach der Installation kann man sie wieder deaktivieren. Die zum Download angebotene Version ist updatefähig, sodass zukünftige Aktualisierungen aus dem Play Store möglich sind.

Google-Play-Dienste sind ein wesentlicher Bestandteil von Android. Sie werden zur Aktualisierung von Google- und Google Play-Apps verwendet und bieten wichtige Funktionen wie die Authentifizierung von Google-Diensten, die Synchronisierung von Kontakten und den Zugriff auf die aktuellen Datenschutzeinstellungen der Nutzer. Außerdem sind sie für Google strategisch von hoher bedeutung, da durch die Auslagerung von Betriebssystemfunktionen in die Google-Play-Dienste und in Apps sich für Gerätehersteller bei einer neuen Android-Version der Anpassungsaufwand reduziert. Dadurch will Google der Fragmentierung des Mobilbetriebssystems begegnen.

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[mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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