Trekstor bringt WLAN-Festplatte mit Hotspot-Funktion

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Mit der Datastation Pocket Air lässt sich nicht nur im Heimnetzwerk drahtlos kommunizieren, sondern – dank der Hot-Spot-Funktion und des verbauten Akkus – auch unterwegs. Die funkende Festplatte ist wahlweise mit einer Speicherkapazität von 500 GByte oder 1 TByte zum Preis von 89 respektive 119 Euro erhältlich.

Trekstor offeriert ab sofort eine WLAN-Festplatte, die sich nicht nur zum kabellosen Datentransfer im heimischen Netzwerk nutzen lässt, sondern auch als mobiler Massenspeicher für unterwegs. Hierfür sorgt sowohl die integrierte Hot-Spot-Funktion, als auch der verbaute Lithium-Polymer-Akku. Das 2,5-Zoll-Laufwerk, dessen WLAN-Modul nach den WLAN-Standards IEEE 802.11 b, g und n funkt, ist mit einer Kapazität von 500 GByte oder 1 TByte zum Preis von 89 beziehungsweise 119 Euro erhältlich.

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Die Trekstor Datastation Pocket Air bietet neben einer Ethernet-Buchse und einem USB-3.0-Port noch einen USB-Anschluss für die Power-Bank-Funktion (Bild: Trekstor).

Im Heimnetzwerk kann die Festplatte als NAS-Server verwendet werden, der per WLAN oder Ethernet an den Router angebunden wird und vorhandene Dateien zentral speichert. Natürlich ist das Speichermedium aufgrund seines USB-3.0-Ports ebenso als herkömmliche externe Festplatte einsetzbar.

Aber auch auf längeren Reisen lassen sich Bilder, Videos oder Musik von der Wifi-Platte streamen und somit per Tablet oder Smartphone am HDD-Hot-Spot abrufen. Bis zu fünf Nutzer können gleichzeitig auf die Daten zugreifen, die dank der unterstützten Verschlüsselungsverfahren WPA-PSK, WPA2-PSK oder Mixed WPA/WPA2-PSK optional auch chiffriert übertragen werden. Letztere Methode ist als Standard bereits voreingestellt.

Der Akku der Datastation Pocket Air kann darüber hinaus nicht nur für den mobilen Betrieb des Festplatte eingesetzt werden, sondern dient zugleich auch als eine Art Notstromaggregat für die entleerten Stromspeicher anderer mobiler Geräte. Möglich macht dies die sogenannte Power-Bank-Funktion: Der Nutzer schließt zu diesem Zweck einfach ein Ladekabel an die hierfür vorgesehene zusätzliche USB-Buchse des Laufwerks an und verbindet es etwa mit seinem Smartphone, dessen Akku daraufhin geladen wird. Dabei wird freilich vorausgesetzt, dass die 3000 mAh fassende Datastation-Batterie für den Ladevorgang selbst ausreichend aufgeladen ist.

Unterwegs ist der ins weiße Gehäuse integrierte Massenspeicher durch Gummimuffen geschützt, die eine Pufferungsfunktion innerhalb der Datastation Pocket Air einnehmen. Zur Mobilität des WLAN-Massenspeichers tragen überdies sein geringes Gewicht von 285 Gramm sowie seine Maße von 82 mal 25 mal 129 Millimetern bei.

Die Wifi-Festplatte von Trekstor ist zwar nicht die erste ihrer Art, bietet im Vergleich zu etwas betagteren Konkurrenten wie dem Wi-Drive-Laufwerk von Kingston oder der Buffalo Ministation Air jedoch mehr für ihr Geld. So kostet die 128-GByte-Variante der Kingston Wi-Drive aktuell online rund 118 Euro, unterstützt aber kein USB 3.0 und bietet auch keine Power-Bank-Funktion.

Die Buffalo Ministation Air hat dagegen schon ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis: Mit einer Speicherkapazität von 500 GByte ist sie bereits ab einem Preis von derzeit rund 110 Euro im Onlinehandel erhältlich und offeriert zudem USB 3.0. Das Power-Bank-Feature der Trekstor Datastation Pocket Air sucht man allerdings auch hier vergebens.

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