Nächstes Update patcht 36 Lücken in Java 7 SE

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Java Logo (Grafik: Oracle)

Oracle bringt es am Dienstag dieser Woche heraus. Apple stellt wahrscheinlich zeitnah ein Java-Update für Mac OS X bereit. Von den Schwachstellen in Java können Angreifer 34 aus der Ferne und ohne Eingabe von Anmeldedaten ausnutzen.

Oracle hat für kommenden Dienstag ein Sicherheitsupdate für Java 7 SE angekündigt, mit dem der Konzern insgesamt 36 Schwachstellen beseitigen will. 34 davon lassen sich aus der Ferne und ohne Eingabe von Anmeldedaten ausnutzen und sind deshalb als gravierende Sicherheitslücken einzustufen.

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An seinem Januar-Patchday stellt Oracle insgesamt 144 Fixes für 47 Produkte bereit. Zusätzlich zu den zahlreichen Sicherheitslücken in Java werden unter anderem auch solche in Virtualbox und MySQL Server behoben. Eine vollständige Übersicht findet sich auf der Oracle-Website.

Oracle veröffentlicht die Patches, ebenso wie Microsoft und Adobe, im Lauf des Dienstags. Apple wird voraussichtlich zeitnah ein Java-Update für Mac OS X anbieten. Im Gegensatz zu Adobe und Microsoft, die monatlich patchen, schließt Oracle Sicherheitslücken in seinen Produkten nur viermal im Jahr planmäßig. Der nächste Oracle-Patchday steht damit am 15. April 2014 an.

Bei Microsoft fällt der Januar-Patchday diesmal ungewohnt klein aus. Das Unternehmen hat lediglich vier Updates angekündigt, keine der damit geschlossenen Lücken stuft es als “kritisch” ein.

Adobe hat Sicherheitsupdates für Reader und Acrobat XI (11.0.5) für Windows und Mac OS X in Aussicht gestellt. Die Sicherheitslücken, die damit geschlossen werden, stecken nach Angaben des Unternehmens auch in den Vorgängerversionen Reader und Acrobat X (10.1.8). Auch dafür stehen Nutzern Patches ab Dienstag zur Verfügung.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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