Intel investiert in Unified-Threat-Management-Spezialisten Alienvault

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encryption-schloss-code-sicherheit (Bild: Shutterstock / photobank.kiev.ua)

Zusammen mit zahlreichen Venture-Capital-Unternehmen steckt der Chipgigant viel Geld in gemanagte Sicherheitsdienste. Nach dem McAfee-Kauf ist dies Intels zweites großes Engagement im Security-Bereich. Mit seiner USM-Plattform spricht Alienvault speziell kleine und mittelgroße Unternehmen an.

Intel beteiligt sich an einer 30 Millionen Dollar schweren, vierten Finanzierungsrunde für Alienvault. Die D-Staffel des Fundings ist damit um einen namhaften Geldgeber reicher. In den Anbieter von Unified Security-Management (USM), dessen Tätigkeiten den Unternehmen mit SIEM (Security information and Event Management) hilft, besser mit Sicherheitsproblemen und Compliance-Anforderungen umzugehen, stecken auch die bisherigen Investoren Investoren Trident Capital, Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB), Sigma West, Adara Venture Partners, Top Tier Capital und Correlation Ventures erneut Geld. Diese Kapitalgesellschaften führten schon so manches Silicon-Valley-Start-up zum Erfolg.

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Das Unternehmen will das Geld in Forschung und Entwicklung investieren und seine Plattform OTX (Open Threat Exchange) ausbauen. OTX ist laut Angaben von Alienvault das größte Crowdsourcing-Repository (gemeinsame Sammelstelle) für Informationen über IT-Bedrohungen weltweit.

Maurits Tichelmann, General Manager der Reseller Channel-Organisation bei Intel, bezeichnet das Angebot von Alienvault als “umfassende und dennoch erschwingliche Security-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen”. Alienvault-Chef Barmak Meftah erklärt, der Einstieg von Intel Capital öffne seine Unternehmen Möglichkeiten, den Mittelstand schneller zu erreichen. Außerdem biete das Unternehmen speziell Start-up-Firmen Hilfen bei der Entwicklung ihrer Geschäfte – ein Bereich, in dem sich auch Alienvault positionieren will.

Die deutsche Version der Software rund ums Bedrohungsmanagement steht im Internet bereit. Mit APIs lässt sie sich an andere Lösungen anbinden. Die Preise für die Nutzung hängen von den in Anspruch genommenen Modulen ab. Angeboten werden etwa die Verhaltensüberprüfung im Netz, die Schwachstellensuche, die Bedrohungserkennung und eine Bestandsermittlung. Der Bedrohungs-Informationsdienst selbst ist kostenlos.

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