Android-Smartphone für Schnäppchenjäger: HTC One bei Media Markt und Saturn

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Das LTE-Gerät kam im März 2013 auf den Markt. Der Hersteller gab damals als UVP ohne Vertrag 679 Euro an. Derzeit ist es bei Saturn und bei Media Markt online im Rahmen einer Aktion für Abholer für 399 Euro erhältlich. Bei der Konkurrenz kostet es mindestens 40 Euro mehr.

Bei Media Markt und Saturn gibt es derzeit das HTC One mit 32 GByte internem Speicher für 399 Euro im Angebot. Wer sich das Android-Smartphone nach Hause liefern lassen will, muss bei den beiden Märkten mit 4,99 Euro Versandkosten zusätzlich rechnen. Mit dem Gesamtpreis von 403,99 Euro liegt der aber derzeit immer noch deutlich unter dem der Online-Konkurrenz: Bei Ebay fangen die Preise für das im März 2013 zum UVP von 679 Euro auf den Markt gekommene HTC-Flaggschiff bei 449 Euro an, von den großen Onlineshops ist Notebooksbilliger.de mit rund 454 Euro noch der günstigste und Amazon verlangt sogar knapp über 470 Euro.

Update 16. Januar: Der Aktionszeitraum ist nun offenbar vorüber, bei beiden Anbeitern kostet das HTC-Smartphone in der beschriebenen Ausführung nun 480 Euro.

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Das HTC One bietet ein 4,7-Zoll-Display im bietet im Aluminium-Gehäuse. Das Display wird durch Gorilla-Glass geschützt und stellt 1920 mal 1080 Pixel dar, die Pixeldichte liegt bei 468 ppi. Unter dem Display sitzen kapazitive Buttons.

Das Smartphone wird von einem 1,7-GHz-Quad-Core-Prozessor (Snapdragon 600) angetrieben, dem zwei GByte RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher ist 32 GByte groß. HTC hat beim One einen Akku mit 2300 mAh verbaut. Ins Netz geht das HTC mit LTE-Geschwindigkeit oder HSPA+ und 21 MBit/s im Downstream und 5,7 im Upstream unterwegs. Außerdem sind WLAN (802.11a/ac/b/g/n), Bluetooth 4.0, NFC und DLNA an Bord.

Über dem Betriebssystem (Android 4.1.2) liegt HTCs hauseigene Oberfläche Sense. Deren Herzstück HTC BlinkFeed fungiert als persönlicher Live-Stream auf dem Homescreen. Dort laufen alle Infos zusammen, die für den Nutzer wichtig sind. Ein Wechsel zwischen Apps und Webseiten erübrigt sich so. Für Blinkfeed greift HTC auf lokale und globale Inhalte aus über 1400 Quellen zu.

Mit der HTC UltraPixel-Kamera und HTC Zoe lassen sich hochauflösende Fotos aufnehmen, die sich als 3-sekündige “Zusammenschnitte” zum Leben erwecken lassen. Diese “Zoes” genannten Mini-Filme lassen sich zusammen mit Fotos und Videos als dynamische Erinnerungspanoramas aus bewegten Bildern präsentieren. Zoes, Fotos und Videos eines Ereignisses können automatisch zu Highlight-Filmen zusammengefügt und mit Musik unterlegt werden ‒ Schnitte, Übergänge und Effekte inklusive.

Beim HTC One hat der Hersteller sich mit Kamera und Audioausgabe viel Mühe gegeben (Bild: HTC).
Beim HTC One hat der Hersteller sich mit Kamera und Audioausgabe viel Mühe gegeben (Bild: HTC).

Die Kamera verfügt über eine Linse mit f/2.0 Blende und Lichtsensor, der dreimal soviel Licht aufnehmen soll, wie Sensoren traditioneller Smartphone-Kameras. Die multiaxiale Bildstabilisierung soll für ruckelfreie Videoaufnahmen mit der Hauptkamera sorgen. Zu den weiteren Funktionen und Effektmöglichkeiten der UltraPixel-Kamera zählen erweiterte 360-Grad-Panorama-Aufnahmen, Zeitraffer und das Entfernen von Objekten.

HTC Sense Voice soll dafür sorgen, dass auch in Umgebungen mit viel Lärm klare und verständliche Gespräche möglich sind. HTC BoomSound, die integrierten Front-Stereo-Lautsprecher, Dual-Mikrofone sowie ein Audioprozessor sind für guten Sound zuständig.

HTC Sense TV macht das HTC One zudem zum interaktiven TV-Programmführer samt Fernbedienung, mit der sich die meisten Fernseher, Set-Top-Boxen und Empfänger steuern lassen. Nutzer erhalten einen Überblick über das aktuelle TV-Programm und sollen ihre Lieblingssendung leichter finden.

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Bei Saturn gibt es das HTC One derzeit für 399 Euro in Silber, Blau und Schwarz (Screenshot: ITespresso).

Ein Nachteil des HTC-Smartphones ist laut Ifixit, dass es nur schwer zu reparieren ist. Anders als die von den Reparaturspezialisten beanstandeten Tablets iPad und Surface sowie dem Desktoprechner iMac ist das HTC-Smartphone jedoch nicht durch verklebte Bauteile in die Kritik geraten: Vielmehr verhindert Ifixit zufolge die solide Bauweise eine Reparatur oder das Auswechseln einzelner Teile.

Erst nach Entfernung der Hauptplatine lässt sich der Akku entnehmen und nur danach kann das Display abgesteckt werden. Sogar das wegen seiner schlechten Reparierbarkeit (durch andere als Apple) beanstandete iPhone 5 bekam 7 von 10 möglichen Punkten – HTC erreichte nur einen einzigen Punkt bei der Reparaturbewertung.

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Auch auf dem Saturn-Schwesterplaneten Media Markt ist das HTC One aktuell für 399 Euro zu haben (Screenshot: ITespresso).
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