Blackberry will bei Foxconn ein Billig-Smartphone bauen lassen

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Es soll laut CEO John Chen in diesem Jahr für weniger als 200 Dollar auf den Markt kommen. Es wird sich um ein Smartphone mit Touchscreen handeln. Außerdem will Blackberry 2014 auch wieder ein neues High-End-Smartphone mit Tastatur auf den Markt bringen.

Blackberry arbeitet zusammen mit Foxconn an einem Smartphone mit Touchscreen vor, das noch 2014 für unter 200 Dollar auf den markt kommen soll. Das erklärte CEO John Chen bei einem Pressegespräch während der CES in Las Vegas. Chen sprach außerdem von einem weitere Smartphone mit traditioneller Tastatur, das Blackberry selbst entwickelt.

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Bei der Vereinbarung mit Foxconn gehe es laut Chen keineswegs um das Outsourcing des Hardwaregeschäfts an den Auftragshersteller. Es handle sich vielmehr vielmehr um eine Partnerschaft, bei der sich Foxconn insbesondere um technische Fragen kümmere, während Blackberry teilweise an der Hardware arbeite und sich auf die Software konzentriere. Die Geräte sollen unter der Marke Blackberry und vom Vertrieb der Kanadier vermarktet werden.

Foxconn könne Entwicklung und Herstellung besser beschleunigen als Blackberry. Zugleich seien Kostenvorteile zu erwarten, da Foxconn bessere Konditionen für die Komponenten bekomme. Standardkomponenten sollen mehr als bisher zum Einsatz kommen – und da Foxconn die Lagerhaltung übernimmt, entfällt das finanzielle Risiko für Blackberry.

“Wir ziehen uns nicht aus dem Verbrauchergeschäft zurück”, versicherte Chen. Man habe sich aber klar von den gescheiterten Plänen verabschiedet, im Consumer-Bereich mit den Spitzenmodellen von Apple und Samsung rivalisieren zu wollen. Der Schwrpunkt liege in den nächsten 18 Monaten auf dem Enterprise-Bereich. Dafür will Chen auch die Enterprise-Services und das Mobile Device Management ausbauen.

Chen, der Anfang November 23013 als Interims-CEO Thorsten Heins abgelöst hatte, will nun das Unternehmen leiten, bis es finanziell und strategisch stabilisiert ist. Gleich nach seinem Eintritt hat er etliche ranghohe Manager entlassen, dafür SAP-Manager John Sims sowie kürzlich erst den früheren HTC-Manager Ron Louks geholt.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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