Archos präsentiert seine ersten LTE-Smartphones

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Die Modelle Archos 45 Helium 4G und 50 Helium 4G werden auf der CES in Las Vegas gezeigt. Sie sollen für 200 respektive 250 Euro erhältlich sein. Akutell läuft Android 4.3 auf den Smartphones, ein Upgrade auf “Kitkat” ist allerdings in Arbeit.

Archos zeigt auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas seine ersten LTE-Smartphones. Die Modelle 45 Helium 4G und 50 Helium 4G sollen künftig mit der neuesten Android-Version 4.4 Kitkat ausgestattet sein. Zum Marktstart laufen sie jedoch noch mit Android 4.3.

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Archos stellt auf der CES seine ersten Smartphones mit LTE vor (Bild: Archos).

Die Geräte kommen außerdem mit einer Quadcore-CPU von Qualcomm (Snapdragon 400), die mit 1,4 GHz taktet. Dem Vierkernchip stehen 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Überdies ist in beide Smartphones ein Adreno-305-Grafikprozessor integriert, wodurch sie Videos in einer Auflösung von 1080p aufzeichnen können.

Unterschiede zwischen den Smartphones bestehen bei Preis, Display, der Kamera und der Speicherkapazität sowie der Akkulaufzeit. So wird für das Archos 45 Helium 4G ein Verkaufspreis von 200 Euro empfohlen, wohingegen das Archos 50 Helium 4G ohne Vertrag 50 Euro mehr kosten soll.

Der IPS-Bildschirm des günstigeren Modells ist 4,5 Zoll groß und löst mit 854 mal 480 Bildpunkten auf. Das Display des Archos 50 Helium 4G verfügt hingegen über eine Bildschirmdiagonale von 5 Zoll und bietet eine Auflösung von 1280 mal 720 Pixeln.

Während die Frontcam des Archos 45 Helium 4G lediglich VGA-Qualität liefert und die rückseitige Kamera mit 5 Megapixeln aufwartet, lösen die Kameras des teureren Modells Bilder mit 2 beziehungsweise 8 Megapixeln auf.

Mit 8 GByte verfügt das Archos 50 Helium 4G im Vergleich zudem über doppelt soviel Speicherkapazität für Daten, Anwendungen und das Betriebssystem. Das höherwertige Modell besitzt ferner eine Akkuleistung von 2000 mAh. Dessen Stromspeicher hält daher länger durch als der des Archos 45 Helium 4G, welcher eine Kapazität von 1700 mAh aufweist.

Der französische Anbieter setzt damit seine Android-Smartphone-Strategie fort, welche im April 2013 begonnen wurde. Allerdings dürften die Modelle der Platinum-Reihe unter unterrichteten Kunden als die aussichtsreicheren Geräte gelten, da sie mit unmodifizierten Android-Versionen (Stock-Android) laufen und ohne jeden Anpassungsaufwand auf den neuesten Stand gebracht werden können.

Android-Tablets hingegen fertigt Archos seit Jahren. Zuletzt wurde im November das 101 XS 2 vorgestellt, ein mit 270 Euro besonders günstiges Modell mit Anstecktastatur. Es kommt mit 1,6 GHz schneller Quad-Core-CPU, 2 GByte RAM, 16 GByte erweiterbarem Speicher und Android 4.2. Das IPS-Display löst relativ geringe 1280 mal 800 Bildpunkte auf. Tablet-Neuheiten hat Archos zur CES noch nicht angekündigt.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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