Viele Start-ups schließen sich dem Bitkom an

Start-UpUnternehmen
Dieter Kempf Bitkom

Der deutsche IT-Branchenverband meldet Zuwachs vor allem kleiner, mittlerer und ganz neuer IT-Unternehmen. Die Vereinigung, die lange im Ruf stand, nur die Großen zu unterstützen, verjüngt sich damit. Der Hightech-Verband hat nun über 1300 Mitglieder.

Mehr als 80 Startups entschieden sich 2013 für die Mitgliedschaft im Bitkom, insgesamt waren in diesem Jahr über 200 Unternehmen dazugekommen. Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf freut sich, dass nun die Verbindung zwischen jungen und etablierten Firmen gelungen ist: “Der Bitkom bringt Weltkonzerne, große Unternehmen, Mittelständler und Gründer zusammen. Von diesem Austausch profitieren alle Beteiligten.”

Dieter Kempf Bitkom
Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf freut sich über die gelungene Integration neuer und etablierter Unternehmen im Branchenverband.
Der Verband hatte sich aufgrund der Unkenrufe, er vertrete nur die großen IT-Unternehmen, vor zwei Jahren dazu entschlossen, selbst Startups zu fördern. Mit der Aktion “Get Started” rief er eine Initiative ins Leben, die Startups Informationen und Hilfen rund um Finanzierung, Crowdinvesting und Interessenvertretung vermittelte. Eine Liste der aktuellsten Neumitglieder stellt der Bitkom hier bereit.

Seit Oktober 2013 offeriert Bitkom eine “Get-Started”-Mitgliedschaft, die helfen soll, auch die Interessen von Neugründern in Politik und Wirtschaft zu vertreten. Zum Jahresende hat der Verband nun 900 Mittelständler und mehr als hundert Start-ups versammelt, die gemeinsam rund 140 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften und rund 700.000 Beschäftigte haben.

Insgesamt hat der Verband nun 1300 Direktmitglieder und vertritt mehr als 2100 Hightech-Unternehmen, die Riesen wie Microsoft SAP, Oracle und Co eingerechnet.

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