CryptBox 2014 verschlüsselt Daten bei lokaler und bei Cloudspeicherung

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Wer Daten in den “Safe” von Cryptbox sichert, verschlüsselt sie damit automatisch. Version 2014 des Kryptographieprogramms kann dies nun auch in Cloud-Diensten wie Dropbox, SkyDrive oder Google Drive. Sie erzeugt nun auch Notfallschlüssel für USB-Sticks, unterstützt Windows 8.1 und kommt mit neuer Bedienerführung.

Cryptbox-Hersteller Abelssoft rüstet sein Verschlüsselungstool auf. Die neue Variante Cryptbox 2014 für Windows nimmt die AES-256-Kryptographie 20 Prozent schneller vor als bisherige Versionen. Das erweiterte Programm gibt seinem Safe-Ordner einen eigenen Laufwerksbuchstaben. So kann es auch ganze externe Laufwerke chiffrieren – der Nutzer muss nur seine ganze USB-Harddisk als Safe deklarieren, und schon ist die komplette externe Platte gesichert. Die Funktion nennt sich “TravelSafe”.

Cryptbox Ordner-Safe
In Cryptbox lassen sich sichere Datensafes als ganzes Laufwerk anlegen. (Bild: Abelssoft)
Die neue Bedienerführung optimiert die Abläufe und nutzt bereits Funktionen von Windows 8.1. Ein in die Software eingebauter Datenshredder beseitigt Informationen für alle Zeiten. Die größte Neuerung jedoch ist die Unterstützung von Online-Speichern: Daten auf Dropbox, SkyDrive und Co sind bei Definition als Cryptbox-Laufwerk auch für Hacker unlesbar, die sich Zugang zu den Diensten verschaffen konnten. Das Online-Storage-Passwort zu erhacken reicht ihnen nicht mehr aus für die Entzifferung des vorgefundenen Datensalats.

Das logische Laufwerk, hinter dem eigentlich nur ein automatisch verschlüsselter Ordner steckt, kann auch auf einem USB-Stick angelegt werden. Das tool erlaubt auch die Komprimierung und Verschlüsselung von Festplattenpartitionen, sodass eine einfach und schnelle Datenmigrationen von einem zum nächsten Rechner ermöglicht wird.

Um die Daten wieder zu entschlüsseln, weist sich der Anwender mit einem Passwort, einem Bild, einem bestimmten USB-Stick oder seinem iPhone als “autorisiert” aus. Ein Notfallschlüssel für den Fall des vergessenen Passworts lässt sich vorsichtshalber anlegen. Eine kostenlose Testversion steht im Web bereit, die Vollversion kostet 29,95 Euro.

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