Amazon Web Services startet unterbrechungsfreieren Online-Instanzendienst

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Der neue Instanzentyp des Online-Rechenpower-Anbieters erweitert die EC2-Services um mehr Prozessorkraft und Speichernutzungs-Optimierung. Die CPU-Virtualisierung findet nur per Hardware statt, die Storage-Dienste per SSDs im Rechenzentrum. Amazon nutzt Intels neueste Xeon-E5-2760-v2-Recheneinheiten.

Im Rahmen seiner EC2-Services (“Elastic Cloud”) führt AWS die neuen I2-Instanzen ein.

AWS-I2-Instanzenpreise
Mit einer kleinen Preisübersicht zeigen die Amazon Web Services, welche I2-Instanzentypen es gibt. (Bild: AWS)
Sie sollen schnelleres Rechnen, höhere Input/Output-Leistung und latenzärmere Speicherdienste liefern. Amazon spricht damit vor allem Nutzer an, die schnelle Transaktionsdienste benötigen. Für die höhere CPU-Power sorgen zahlreiche Intel-Ivy-Bridge-EP-Prozessoren der Reihe Xeon E5-2670 v2, die Amazon Web Services in seinem Datacenter verbaut hat.

Auch die Netzwerkübertragungen sollen für die I2-Instanzen optimiert worden sein: Weniger “Jitter” (Schwankungssignale) und kontinuierlichere Datenübertragung als in den bisherigen Elastic-Cloud-Diensten sollen für eine außerordntlich hohe Rate von Datenpaketen pro Sekunde sorgen.

Amazon Web Services gibt eine Übertragungsleistung von 365.000 IOPS bei Lesevorgängen und mehr als 315.000 IOPS beim Schreiben der empfangenen Daten über acht 800-GByte-SSD-Instanzen hinweg an. Gerade für die Nutzung von NoSQL-Datenbanken wie Cassandra und MongoDB, die von der hohen Leistung der Disk-I/O-Aktionen profitieren, sind I2-Instanzen ideal.

EC2 Vice President Matt Garman erklärt, das Angebot sei auf Kundenanfragen hin entstanden. Die Klienten hätten nach mehr Arbeitsspeicher, schnellerer Rechenpower und verbesserter Netzwerkleistung gefragt. Mit zwei mal so viel Speicher wie in den EC2-H1-Services sei man den Wünschen entgegengekommen.

Außerdem wurde die Auswahl der verfügbaren virtuellen CPUs erweitert: Jetzt lassen sich 4, 8, 16 und 32 Recheneinheiten buchen.
EC2-Anwender starten die I2-Instanzen über die gewohnte AWS-Management-Konsole, das AWS-Kommandozeilen-Interface , über SDKs oder Programmbibliotheken Dritter.

Der Dienst ist in den USA, Asien und Europa (über Irland) verfügbar. Amazon gibt in einem Überblickbild Preise in Dollar für die Nutzung der amerikanischen Rechenzentren bekannt (siehe Bild), doch die Gebühren variieren abhängig davon, wo sich die genutzten Dienste befinden.

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