Besonders dünnes Smartphone: Thomson Tlink 410 kommt im Januar

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Die ADMEA-Gruppe, ein französischre Anbieter von Unterhaltungselektronik, hat 2012 unter der Marke Thomson erstmals Android-Smartphones vorgestellt. Viel hat man danach von dem Anbieter nicht mehr gehört. Jetzt macht er mit einem nur 5,8 Millimeter dicken Gerät einen neuen Anlauf.

Ähnlich wie in Deutschland AEG wurde auch in Frankreich die Marke Thomson nach dem Niedergang des eigentlichen Unternehmens ausgeschlachtet. Für den Bereich-Smartphones hat sich die ADMEA-Gruppe die Rechte gesichert – und vertreibt seit Herbst 2012 auch einige Android-Geräte darunter.

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Mit 5,8 Millimetern ist das Thomson Tlink 41 eines der dünnsten Smartphones auf dem Markt (Bild ADMEA).

Während die Franzosen 2012 mit für damalige Verhältnisse auffallend großen Displays von sich reden machten, die Modelle X-View 2 und X-View 3 kamen mit einer Display-Diagonale von über 5 Zoll, setzt man diesmal auf besonders schlanke Bauweise: Das für Januar 2014 angekündigte Tlink 410 ist lediglich 5,8 Millimeter stark. Damit ist es in diesem Punkt vom derzeit weltweit dünnsten Smartphone, denm Vivo X3 des chinesischen Herstellers BBK quasi nicht zu unterscheiden.

Auf der IFA 2013 zeigte ADMEA offenbar ein Vorserienmodell mit einer Dicke von 5,6 Millimetern, das auch als TLink 410 bezeichnet wurde. Auf Nachfrage von ITespresso bestätigte das Unternehmen jedoch, dass die nun für die Vermarktung vorgesehene Ausführung 5,8 Millimeter stark sein wird. Das dünnste bisher in Europa verkaufte Smartphone, das Huawei Ascend P6, misst mit 6,18 Millimetern etwas mehr.

Im Gegensatz zum tatsächlich dünnsten Smartphone weltweit, dem Vivo X, ist das Tlink 410 lediglich mit einem Zwei-Kern-Prozessor und einem 4-Zoll-OLED ausgestattet. Das Vivo X3 arbeitet dagegen mit einer Quad-Core-CPU und besitzt ein 5-Zoll-Display.

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Auch sonst ist das unter der Thomson-Marke angekündigte Smartphone nicht nur dünn, sondern auch mager ausgestattet: Von den 4 GByte internem Speicher bleiben dem Nutzer knapp die Hälfte zur freien Verfügung. Zur Ablage von Fotos und Videos ist offenbar eine Micro-SD-Speicherkarte mit 4 GByte im Lieferumfang enthalten, die möglicherweise schon im passenden Slot platziert ist.

Die eingebaute Kamera knipst mit durchschnittlichen 5 Megapixeln. Als Betriebssystem kommt Android 4.2 zum Einsatz. Als weitere Ausstattungsmerkmale nennt der Anbieter bisher lediglich GPS, Multimedia-Player. Außerdem sind natürlich 3G-Mobilfunk und WLAN an Bord. Zum Akku macht der Anbieter keine exakten Angaben, erwähnt aber, dass die Standby-Zeit bei 8,3 Tagen und die Sprechzeit bei drei Stunden liegt – beides recht wenig. Das Tlink 410 soll in Europa im Januar 2014 zum unverbindlichen Verkaufspreis von 249 Euro in den Handel kommen

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