Microsoft stellt Tool zur Entwicklung von Windows-8-Apps vor

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Microsofts Entwicklertool Project Siena richtet sich an Nutzer ohne Programmierkenntnisse (Bild: Microsoft).

Project Siena richtet sich an Nutzer ohne Programmierkenntnisse. Sie sollen Business-Apps erstellen können, die auf HTML5 und JavaScript basieren. Diese beziehen ihre Daten etwa aus SharePoint-Listen oder Excel- und Azure-Tabellen.

Für die Entwicklung von Windows-8-Apps hat Microsoft jetzt das Tool Project Siena vorgestellt, Es steht ab sofort kostenlos im Windows Store zum Download bereit. Microsoft will mit der Anwendung “Business-Experten, Business-Analysten und Berater” ansprechen, also Nutzer ohne Erfahrung im Bereich Programmierung.

Microsofts Entwicklertool Project Siena richtet sich an Nutzer ohne Programmierkenntnisse (Bild: Microsoft).
Microsofts Entwicklertool Project Siena richtet sich an Nutzer ohne Programmierkenntnisse (Bild: Microsoft).

“Sie können jetzt ohne irgendwelche Programmierkenntnisse leistungsfähige Apps erstellen, die das Potenzial haben, Geschäftsprozesse zu verändern”, heißt es in der Beschreibung von Project Siena. Microsoft zählt als Beispiele Apps für die Lösung von Kundenproblemen, Anwendungen, die Fotos, Videos und Notizen mit einer Datenbank verbinden oder für das Durchsuchen von Produktkatalogen auf.

“Siena funktioniert mit Unternehmens- und Web-Daten sowie Medieninhalten: SharePoint-Listen, Excel- und Azure-Tabellen, RSS-Feeds und RESTfull-Diensten”, so Microsoft weiter. HTML5 und JavaScript bilden die Grundlage von Siena-Apps. Mit beliebigen Programmierwerkzeugen lassen sie sich erweitern. Project Siena ist vorerst nur in englischer Sprache verfügbar und läuft unter 32- und 64-Bit-Windows sowie Windows RT.

Microsoft hat mit Windows Phone App Studio ein einsteigerfreundliches Entwicklertool für das eigene Mobilbetriebssystem bereits im August präsentiert. Auch mit LightSwitch versucht das Unternehmen nicht professionelle Entwickler zu erreichen. Es ist mittlerweile in Visual Studio integriert.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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