Abbyy stellt professionelle Texterkennung für Mac OS vor

Software
Abbyy FineReader-Schema

Das OCR-Tool FineReader Pro wandelt nun auch auf dem Mac Stapelscans in archivierbare und durchsuchbare Dokumente um. Die Scan-, OCR- und Dokumentenlösung erlaubt es auch, die Ergebnisse zu bearbeiten, zu vervielfältigen und über verschiedene Plattformen zu verteilen.

Komplexe Papierdokumente, PDF-Dateien und Bilder zu editierbaren Dateiformaten zu wandeln, ist nun auch in einer Mac-Variante des FineReaders von Abbyy möglich. Das professionelle Scan-Tool nutzt die optische Zeichenerkennung (Optical Character Recognition – OCR), um Buchstaben in eingescannten Bildern zu erkennen und die Ergebnisse samt umgewandelten Layouts in Formate wie Word, Opentext (ODT), RTF oder PDF zu wandeln.

FineReader Pro for Mac Sprachauswahl
In der Scan-Übersicht lassen sich bereits die unterstützten Sprachen wählen. Dann erst scannt und erkennt der FineReader Pro etwa englische Dokumente mit chinesischen Schriftzeichen oder deutsche mit thailändischen. (Bild: Abbyy)

Die Software-Alternative zum manuellen Abtippen der Informationen bietet Tools für alle Elemente des Einlesens, Wandelns und Bearbeitens. Erkannt werden Texte, Digitalfotos und PDF-Dateien, konvertiert werden sie in gängige Formate wie DOCX, ODT, RTF, XLSX, durchsuchbare und geschützte PDF-Dateien sowie PDF/A, PPTX, HTML, EPUB und FB2.

Das ist auch für ausgewählte Bereiche eines Dokuments möglich – für Einzelzitate muss als nicht das komplette Dokument gescannt werden. UNd FineReader Pro for Mac kann auch optisch eingeschränkten Menschen helfen: In Verknüpfung mit Text-to-Speech-Applikationen lassen sich so die sonst für sie nur schwer erkennbaren Dokumente vorlesen.

Die Technik von Abbyy bietet nach Angaben des Herstellers eine Zeichenerkennungsgenauigkeit von bis zu 99,8 Prozent. Neben den optischen Herausforderungen meistert der FineReader auch die kulturellen Unterschiede: Er erkennt automatisch Texte in über 180 Sprachen, darunter europäischen, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Thailändisch, Vietnamesisch, Hebräisch und Arabisch – in jeder beliebigen Sprachkombination.

Zu Beibehaltung von Layouts der Originale auch im gewählten Output-Format nutzt das Produkt die “Adaptive Document Recognition Technology”. Sie sorgt dafür, dass Textgröße und Schriftart, Tabellen, Diagramme, Spalten, Kopf- und Fußzeilen, Fußnoten, Inhaltsverzeichnisse, Seitenzahlen und andere Eigenschaften mehrseitiger Dokumente im Ziel-File reproduziert werden. Dies gilt auch für die Herstellung von E-Books im EPub-Format und für geschützte PDF-Dokumente.

FineReader Pro for Mac benötigt OS X 10.7 (Lion), im Mac App Store geht Apple schon von OS X 10.8.4 aus. Das Programm ist mit deutscher, englischer und russischer Bedienerführung zu haben. Ein Download nimmt 593 MByte (komprimiert) in Anspruch. Abbyy selbst verlangt 89 Euro, im Apple-Store ist der Preis auf 90 Euro aufgerundet. Wer bereits die FineReader Express Edition for Mac oder FineReader Sprint 8.0 Mac Edition besitzt, kann FineReader Pro for Mac zum Upgradepreis von 65 Euro erwerben.

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