Microsoft will Firmen Lizenzierung erleichtern

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Microsoft (Bild: Microsoft)

Unabhängig von Größe und Art eines Unternehmens gibt es künftig nur noch einen Vertrag. Die als Products and Services Agreement bezeichnete Neuregelung führt Microsoft noch diesen Monat auch in Deutschland ein. Der Konzern wäre aber nicht er selbst, gäbe es nicht die Möglichkeit, es durch individuelle Angebote zu erweitern.

Microsoft hat eine neue Regelung für Volumenlizenzen vorgestellt. Für alle Kunden gibt es künftig mit dem sogenannten Microsoft Products and Services Agreement (MPSA) eine einheitliche Vereinbarung. Sie gilt “unabhängig von der Größe oder der Art” des Unternehmens.

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MPSA ersetzt alle bisher verwendeten Verträge für kleine und mittelgroße Unternehmen sowie Großkonzerne, angefangen bei den als Select Plus vermarkteten Angeboten, bis zu den sogenannten Enterprise Agreements, Microsoft Online Subscription Agreement (MOSA), Microsoft Business and Services Agreement (MBSA) und den kürzlich angekündigten Server and Cloud Enrollment Plan.

Allerdings lässt sich MPSA um individuelle Angebote erweitern – was die angestrebte Einheitlichkeit wieder etwas konterkariert. Und offenbar werden die für Firmen mit weniger als 250 Lizenzen gedachten Angebote Open License, Open Value und Open Value Subscription nicht geändert.

Den neuen Volumenlizenzvertrag testet Microsoft seit rund einem Jahr. Im Dezember wird er nun in Deutschland, Großbritannien, Kanada und den USA eingeführt. Anfänglich ist er nur auf mittelgroße Firmen ausgerichtet. 2014 sollen weitere Länder und Kundengruppen folgen.

Microsoft erneuert zudem das Volume Licensing Service Center. Kunden können dort künftig ihre Zahlungsarten hinterlegen und Produkte kaufen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es zudem möglich sein, auf Analysedaten zuzugreifen, um künftige Anschaffungen zu planen.

Erste Details zu den jetzt vorgestellten Änderungen hatte Microsoft schon Mitte November bekannt gegeben. Allerdings wird Microsoft wohl noch einige Aufklärungsarbeit für das neue Lizenzmodell leisten müssen. Wie CRN UK berichtet, wissen viele Vertriebspartner zum Beispiel bisher noch nicht, welche Auswirkungen das neue Microsoft Products and Services Agreement auf sie hat.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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