Lidl bringt Digitalstift von Silvercrest für 30 Euro

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Lidl hat ab 2. Dezember eine ganze Reihe von Technikprodukten im Angebot. Das meiste davon ist wenig spannendes Zubehör. Eine Ausnahme macht der Digitalstift von Silvercrest für 29,99 Euro. Grundsätzlich vergleichbare Produkte von Staedtler und Aiptek kosten sonst um die 80 respektive 70 Euro.

Lidl bietet ab 2. Dezember im Rahmen einer Reihe von Technikprodukten auch einen Digitalen Kugelschreiber der Marke Silvercrest an. Der Artikel ist nur im Online-Shop, nicht in den Filialen erhältlich. Lidl bewirbt ihn mit einem Preisnachlass von 50 Prozent, ursprünglich soll er 59,99 Euro gekostet haben, im Rahmen des Angebots wird er für 29,99 Euro verkauft. Allerdings kommt noch eine Versandkostenpauschale von 4,95 Euro dazu. Bei Amazon ist er neu ab 45 Euro im Angebot.

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Zum Lieferumfang gehört Software zur Übertragung und Bearbeitung von Notizen an einen angeschlossenen PC sowie zur Handschrifterkennung. Der interne Speicher fasst 2 MByte, das reicht laut Lidl für die elektronische Erfassung von handschriftlichen Notizen und Aufzeichnungen auf bis zu 100 DIN-A4-Seiten.

Der Digitalstift von Silvercrest zeigt auf einem LC-Display Verbindungsstatus, Modus, Seitenanzahl und Akkuladezustand an. Er lässt sich dank eines Clips, der am günstigsten am oberen Rand des verwendeten Notizblocks angebracht wird, kabellos verwenden. Zur Datenübertragung vom Empfänger auf PCs und Notebooks gehört ein USB-Verbindungskabel zum Lieferumfang.

Der Stift kommt zusammen mit einer Metallbox für die Aufbewahrung und zwei Minen und, später lassen sich laut Anbieter handelsübliche Kugelschreiberminen einsetzen.

Hält der Silvercrest-Digitalstift, was er verspricht, ist er ein echtes Schnäppchen. Vergleichbare Produkte wie der Staedtler Digitalstift 990 01 und der Aiptek MyNote Pen kosten um die 80 respektive rund 70 Euro. Auch sie arbeiten ähnlich wie das Silvercrest-Modell mit einem am Notizblock zu befestigenden Empfänger. Das wirkt gewöhnungsbedürftig, stört aber in der Praxis durchaus nicht. Zudem kommen alle drei Modelle ohne teures Spezialpapier aus, das manch andre Digitalstifte voraussetzen.

Ein Praxistest der beiden Geräte von Staedtler und Aiptek (bei letzterem allerdings die noch etwas teurere Bluetooth-Variante) hat aber gezeigt, dass sich Probleme bei der Nutzung nicht durch den Stift oder den Empfänger, sondern wenn, dann vor allem durch die Software ergeben. Wie sich die beim Silvercrest-Stift schlägt, kann vorab leider nicht gesagt werden.

Tipp der Redaktion: Bei ITespresso finden sie neben dem Test der Stifte von Staedtler und Aiptek auch eine Marktübersicht zu Digitalstiften sowie Praxistests des eher aufs Zeichnen und Skizzieren ausgelegten Wacom Inkling und des für die Nutzung mit dem iPad ausgelegten Livescribe 3 Smartpen.

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