2013 sank der Durchschnittspreis von Smartphones um 12,8 Prozent

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zahlen-analyse (Bild: Shutterstock / Denphumi)

Er liegt IDC zufolge nun bei 337 Dollar. 2017 sollen Smartphones durchschnittlich noch 265 Dollar kosten. Der Preis sei vor allem in Schwellenländern das ausschlaggebende Kriterium. In diesen Ländern wird in den kommenden Jahren auch ein besonders hohes Wachstum erwartet.

Laut IDC sinkt der Durchschnittspreis von Smartphones in diesem Jahr auf 337 Dollar. Das sind 12,8 Prozent weniger als 2012. Der Preisverfall soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen. 2017 kosten Smartphones laut IDC durchschnittlich nur 265 Dollar.

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Dem Markt für Smartphones prognostiziert IDC mindestens bis 2017 eine positive Entwicklung. In dem Jahr soll der Markt ein Volumen von 1,7 Milliarden Geräten erreichen. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 18,4 Prozent.

“Die Lage hat sich durch den Rückgang des Durchschnittspreis für Smartphones deutlich geändert”, erklärt Ryan Reith, Program Director von IDCs Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker, in einer Pressemitteilung. Vor wenigen Jahren habe die Branche noch angenommen, die nächste Milliarde Erstkäufer werde ein Feature Phone erwerben und kein Smartphone. Durch die sinkenden Preise kämen nun jedoch auch Smartphones in Frage.

Vor allem in Schwellenländern sei der richtige Preispunkt in den kommenden Jahren wichtig, ergänzt IDC-Analyst Ramon Llamas. “Jeder Anbieter prüft genau, wie niedrig er die Preise für seine Geräte ansetzen kann, um immer noch einen Gewinn zu erzielen und ein gutes Smartphone anbieten zu können.”

IDC erwartet, dass der Anteil Europas und Nordamerikas am weltweiten Smartphonemarkt zurückgehen wird, da in beiden Regionen das Wachstum zwischen 2013 und 2017 hinter dem weltweiten Durchschnitt zurückbleiben. Lateinamerika soll in diesem Zeitraum ein Plus von 23,7 Prozent erreichen und Asien ein Wachstum von 23,2 Prozent. Für den Nahen Osten und Afrika prognostiziert IDC zwischen 2013 und 2017 immerhin noch einen Anstieg der Absatzzahlen von 18,5 Prozent.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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