Trendnet rüstet seine IP-Kameras mit neuen Schnittstellen aus

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Trendnet-TV-IP672P

Das Update bringt den Geräten das Netzwerkprotokoll IPv6, den Kameraschnittstellenstandard ONVIF und zahlreiche neue Sprachen. Außerdem bekommen die damit versorgten Modellle Sicherheits-Updates.

Trendnet veröffentlicht eine größere Aktualisierung für zahlreicher seiner IP-verbundenen Überwacher. Darin enthalten sind Sicherheits-Updates, die Nutzung des aktuellen Internetprotokolls IPv6 und am laut Herstellers allerwichtigsten die Ausstattung mit ONVIF. TV-IP672P, TV-IP672P, TV-IP672W, TV-IP672WI, TV-IP572P, TV‑IP572PI, TV-IP572W und TV-IP572WI.

ONVIF-Logo
ONVIF ist ein offener Standard für den sicheren Daten- und Kommandoaustausch von IP-Überwachunssystemen (Logo: onvif.org)

Der globale Schnittstellenstandard für IP-Sicherheitsprodukte wird inzwischen von zahlreichen weiteren Kameraproduzenten implementiert. Er soll vor allem dafür sorgen, dass eine Möglichkeit für den herstellerübergreifenden Datenaustausch in größeren Überwachungsnetzen zur Verfügung steht. Ein bestehendes Netz kann so auch neue Geräte eines anderen Herstellers oder unterschiedlicher Hersteller einbinden.

Ein Beispiel wäre ein Großstadtbeobachtungszentrum der Polizei wie es in London bereits existiert. Mit ONVIF kann an die neue Kamera auch ein bestehendes Terminal eines anderen Anbieters angeschlossen werden. Der Standard bietet Basisfunktionen wie IP-Konfiguration, Erkennen und Management von Geräten sowie die Echtzeit-Anzeige. Auch die Anweisungen an eine Kamera sich zu drehen, schwenken oder zu zoomen sind standardisiert.

Media-Konfiguration und das Metadaten-Streaming, Standards für Video-Speicher, Anzeige-Geräte und Video-Analyseverfahren sind integriert. Selbst  Fernkonfiguration ist abgedeckt. Unabhängig von ONVIF ist das Update zudem mit Sprachunterstützung für Englisch, Deutsch, Spanisch, Russisch und Französisch ausgestattet.

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