Amazon macht Coins auch in Deutschland zum Zahlungsmittel

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Mit der virtuellen Währung können Kunden im App Store für Android und auf den Kindle-Fire-Tablets bezahlen. Amazon erhofft sich davon eine bessere Kundenbindung. Zum Start erhalten Besitzer oder Käufer eines neuen Kindle Fire 500 Coins im Wert von fünf Euro.

Amazon erlaubt die Bezahlung mit der virtuellen Währung Coins jetzt auch in Deutschland. Kunden können damit ab sofort Apps, Spiele oder In-App-Inhalte in Amazons App Store für Android und auf den Kindle-Fire-Tablets kaufen. Außerdem bekommen Kunden bei der Bezahlung mit Coins bis zu 10 Prozent Rabatt auf Apps, Spiele und In-App Inhalte.

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Zur Markteinführung spendiert Amazon Besitzern eines Kindle Fire 500 Coins im Wert von fünf Euro als Startguthaben. Dieses wird automatisch dem Kundenkonto gutgeschrieben – sofern das Tablet bis 31. Dezember 2014 gekauft und bis 15. Januar 2015 registriert wird. Die als Startguthaben ausgegebenen Coins verfallen nach einem Jahr, wenn sie nicht genutzt werden. Andere Coins sollen nicht verfallen – können aber auch nicht in bar ausgezahlt werden.

Kunden können die Währung unter www.amazon.de/coins in Mengen von 500, 1000, 2500, 5000 und 10.000 kaufen. Das kleinste Paket kostet 4,80 Euro, das größte 90 Euro. Gebühren fallen nicht an. Amazon versucht natürlich, Nutzer so an seinen Shop und sein Ökosystem zu binden, denn nur dort können sie einmal erworbene Coins ausgeben.

Der Onlinehändler Coins bewirbt auch als Möglichkeit für App-Entwickler, Traffic und Downloads zu steigern und damit ihre Umsätze zu erhöhen. In den USA hätten Entwickler seit dem Start von Coins einen deutlichen Aufschwung verzeichnet. 70 Prozent jeder Transaktion gehen wie gewohnt an den App-Anbieter, 30 Prozent behält Amazon ein. Bestehende Apps und Spiele müssen nicht für Coins angepasst oder modifiziert werden.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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