Amazon beginnt mit Verkauf des Fire HDX 7 in Deutschland

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Mit 16 GByte Speicherkapazität kostet das WLAN-Modell hierzulande 229 Euro – genauso viel wie Googles kürzlich vorgestelltes Nexus 7. Amazons 7-Zoll-Tablet ist optional mit 32 und 64 GByte sowie LTE verfügbar. Der Verkauf des Kindle Fire HDX 8.9 soll in Deutschland am 19. November beginnen.

Amazon hat nun auch in Deutschland mit dem Verkauf des 7-Zoll-Tablets Kindle Fire 7 begonnen. Es wird mit 16, 32 sowie 64 GByte Speicher angeboten. In der Standardausstattung mit WLAN kostet es 229, 269 beziehungsweise 309 Euro. Ab dem 27. November sind LTE-Varianten lieferbar. Deren Preise beginnen bei 309 Euro. Das größere Modell Fire HDX 8.9 gibt es in Deutschland ab dem 19. November. Dessen LTE-Variante kommt dann am 13. Dezember auf den Markt.

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Im Vergleich zum Vorgänger bietet das Kindle Fire HDX 7 ein besseres Display mit einer Auflösung von 1920 mal 1200 Pixeln (Full-HD+). Als Prozessor kommt Qualcomms Snapdragon 800 mit 2,2 GHz zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß.

Das Tablet arbeitet mit dem auf Android 4.2.2 basierenden Betriebssystem Fire OS 3.0. Amazon hat außerdem die Benutzeroberfläche überarbeitet. Neben der Karussell- ist nun auch eine Gitteransicht vorhanden. Nutzer können nun mit einem Klick alle Benachrichtigungen deaktivieren sowie im Hintergrund laufende Apps auf den Schirm holen, per Fingerwisch zwischen ihnen wechseln und sie wieder schließen.

Das Gehäuse des Kindle Fire HDX 7 ist leicht gebogen und verfügt über eine kantigere Rückseite. Dadurch bekommen die Lautsprecher etwas Luft, wenn das Gerät flach auf dem Tisch liegt. Einschaltknopf und Lautstärkeregler lassen sich zudem etwas einfacher bedienen als beim Vorgänger.

Seien Hausaufgaben gemacht hat Amazon auch beim Download-Manager, dem Silk-Browser und dem Reader-Modus. Das neue Fire OS bringt darüber hinaus eine Reihe an Funktionen mit, die es Nutzern erleichtert, es auch für die Arbeit zu verwenden. Cloud-Dienste wie 1-Tap-Archive oder Cloud-Collections werden ebenfalls unterstützt. Ersterer analysiert beispielsweise die auf dem Tablet gespeicherten Inhalte und bietet die Möglichkeit, selten genutzte Daten mit einem Klick in die Cloud zu verschieben, um auf dem Gerät mehr Speicherplatz zu schaffen.

Mit “Mayday”, einem Button für Notfälle, haben Kindle-Besitzer die Möglichkeit, sich direkt mit dem technischen Support verbinden zu lassen. Innerhalb von 15 Sekunden soll ein Mitarbeiter zur Verfügung stehen, der per Remote-Zugang auf das Tablet zugreifen kann. Der Dienst wird laut Amazon durchgehend 24 Stunden pro Tag verfügbar sein.

Besitzer eines Kindle-Fire-HDX-Tablets können Videos via Amazon Prime nicht nur streamen, sondern sie auch auf das Tablet herunterladen und ohne Internetverbindung anschauen. Fire OS 3.0 erlaubt zudem das Streamen von Inhalten auf ein TV-Gerät. X-Ray weitet Amazon auf Musik aus. Die Funktion zeigt Liedtexte oder bei Filmen den Namen eines gerade laufenden Songs an.

Im Vergleich zum Google Nexus 7 bietet das Kindle Fire HDX 7 einen leistungsfähigeren Haupt- und Grafik-Prozessor. Dafür punktet das Google-Tablet mit einer Kamera in der Rückseite und nativem Android. Zudem stehen Betriebssystem-Updates auf den von Google vertriebenen Nexus-Geräten immer zuerst zur Verfügung und Besitzer des Amazon-Tablest müssen acuh mitd en von Amazon angebotenen Apps auskommen – sowie auf die Unterstüzung für das E-Book-Format EPUB verzichten.

[mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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