Hasso-Plattner-Institut offeriert fünf weitere, kostenlose Online-Kurse

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Die auf der institutseigenen E-Learning-Plattform openHPI angebotenen, kostenlosen Kurse vermitteln Wissen zu IT-Themen wie TCP/IP oder In-Memory Data Management. Zudem soll die interaktive Website technisch ausgebaut und um spielerische sowie Social-Networking-Elemente erweitert werden.

Das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI), das auf seiner E-Learning-Plattform openHPI seit September 2012 Online-Kurse rund um universitäre Wissensbereiche Informationstechnologie und Informatik anbietet, bietet auch im kommenden Jahr wieder fünf IT-Kurse an. Die Themengebiete umfassen Konzepte parallelen Rechnens, die Vernetzung per Internetprotokoll TCP/IP, semantische Web-Technologien, In-Memory Data Management sowie eine Einführung in die Internetsicherheit. Jeder dieser sogenannten Massive Open Online Courses (MOOC) dauert sechs Wochen. Als jeweilige Starttermine benennt das HPI den 3. Februar, den 31. März, den 26. Mai und den 1. September sowie den 27. Oktober 2014.

Jeder einzelne Kurs ist frei zugänglich und wird jeweils in deutscher und englischer Sprache angeboten. Etwa 56.000 E-Learner aus 114 Nationen sind aktuell auf der openHPI-Plattform angemeldet. Bislang fanden sechs Online-Kurse statt, die noch im Archivbereich des Bildungsnetzwerkes eingesehen werden können. Der siebte MOOC läuft seit dem 28. Oktober und behandelt die Thematik der Geschäftsprozessmodelle. Als interaktive Lernmaterialien bietet das HPI Lehr-Videos, Texte und Selbsttests an, offeriert aber auch regelmäßige Hausaufgaben sowie spezielle Prüfungsaufgaben.

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Die E-Learning-Plattform openHPI bietet mehrere Lernmaterialien an, darunter Selbsttests und Prüfungsaufgaben (Bild: HPI).

Darüber hinaus will das HPI seine offene E-Learning-Plattform technisch ausbauen, da die Nutzerzahlen stetig ansteigen. So soll eine modulare, dienstbasierte Software-Architektur in openHPI implementiert werden, wodurch Modifikationen und Erweiterungen auf der Website künftig leichter möglich sein sollen. Außerdem ist die schrittweise Integration sozialer Netzwerke wie Facebook, LinkedIn und Google+ geplant.

Dadurch erhalten die Nutzer laut HPI-Direktor Professor Christoph Meinel die Möglichkeit, besser zusammen mit ihren Freunden und Bekannten zu lernen, wofür sie etwa auch auf Videochat-Plattformen wie Google Hangout zurückgreifen könnten. Auch der Umgang mit dem internen Diskussionsforum, auf dem sich Nutzer mit anderen Teilnehmern sowie Kursbetreuern austauschen können, soll durch die Anbindung an die Social Networks erleichtert werden. Nach Angaben von Meinel wird es für die Wissbegierigen in Zukunft beispielsweise möglich sein, hilfreiche Antworten zu bewerten und interessante Diskussionsthreads zu markieren.

Weiterhin will das HPI die Bildungsplattform um spielerische Elemente ergänzen. Auf diese Weise soll dann eine rege Nutzeraktivität honoriert werden. OpenHPI-Teilnehmer können für ihr Engagement in der Online-Community durch diverse Auszeichnungen belohnt werden und auch einen Expertenstatus im Diskussionsforum erlangen.

Die interaktive Bildungsplattform openHPI stellt sich in Person von HPI-Direktor Professor Christoph Meinel auch auf Youtube vor.

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