Wunderlist bekommt Finanzspritze von über 14 Millionen Euro

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In einer zweiten Finanzierungsrunde in Höhe von über 14 Millionen Euro steigt Sequoia Capital bei den Berlinern ein. Für die Amerikaner ist es der erste Schritt auf dem deutschen Markt. 6Wunderkinder, das Start-up hinter dem To-Do-Tool, bekommt außerdem Geld von den bisherigen Investoren Atomico und Earlybird Ventures.

6Wunderkinder, die Macher der To-Do-App Wunderlist, konnten heute eine zweite Finanzierungsrunde abschließen. In deren Rahmen stellten die beiden bisherigen Investoren Atomico und Earlybird Ventures sowie der neu hinzugekommene Investor Sequoia Capital den Berlinern etwas über 14 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit der ersten Finanzierungsrunde haben 6Wunderkinder nun eine Gesamtfinanzierung von über 22 Millionen Euro erhalten.

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Für Sequoia Capital ist der Einstieg bei 6Wunderkinder das erste Mal, dass man in ein deutsches Unternehmen investiert. Zudem wird Sir Michael Moritz, Vorsitzender von Sequoia Capital, Board-Mitglied bei 6Wunderkinder. Seine Erfahrungen in der Technologie- und Finanzindustrie sollen dem Unternehmen zum internationalen Erfolg verhelfen.

Derzeit nutzen Wunderlist nach Angaben des Unternehmens mehr als sechs Millionen Menschen und 50.000 Geschäftskunden weltweit. Mit dem Einstieg von Sequoia, dass hinter einigen sehr bekannten und großen IT-Unternehmen steht, hofft man nun zunächst vor allem in den USA voranzukommen.

“Wunderlist ist eine dieser süchtig machenden Apps, bei der man sich fragt, warum man sie nicht schon vorher entdeckt hat. Sie bringt Ordnung und Übersicht in das tägliche To-Do Chaos”, erklärt Sir Michael Moritz, Vorsitzender von Sequoia Capital, in einer Pressemitteilung. Er lobt zudem die Einfachheit und das gute Designs. Moritz weiter: “Für Sequoia ist die Zusammenarbeit mit 6Wunderkinder eine konsequente Weiterführung unseres tiefen Interesses an cloud-basierten Produktivitätsanwendungen, das schon zu unseren früheren Partnerschaften mit Dropbox und Evernote geführt hat.”

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