iWork: Apple will verschwundene Funktionen wieder einbauen

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Apple hat die iWork-Anwendungen Pages, Spreadsheet und Keynote überarbeitet (Bild: James Martin / CNET).

Sechs Monate gibt sich Apple dafür Zeit. Im neuen iWork für Mac OS X hatten Anwender etwa Endnoten und die Anpassung der Werkzeugleiste vermisst. Das Unternehmen begründet das Fehlen damit, dass die Anwendungen neu geschrieben worden.

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Apple hat die iWork-Anwendungen Pages, Spreadsheet und Keynote überarbeitet – nicht zur Freude aller Nutzer (Bild: James Martin / CNET).

Vermisste Funktionen in den iWork-Anwendungen für OS X will Apple nach offenbar massiver Kritik von Nutzern in den nächsten sechs Monaten nachreichen. Nachdem Apple die Software gratis zur Verfügung gestellt hatte, vermissten Anwender etwa anpassbare Werkzeugleisten und Shortcuts.

“Da diese Anwendungen neu geschrieben wurden, standen einige Funktionen von iWork ’09 nicht für die erste Version zur Verfügung”, begründet Apple. “Wir planen, einige dieser Funktionen in den nächsten Releases wieder einzuführen und werden auch kontinuierlich völlig neue Features einbauen.”

Die betroffenen Anwendungen sind Pages (Textverarbeitung), Numbers (Tabellenkalkulation) und Keynote (Präsentationen). Neue Apple-Geräte sind ab sofort standardmäßig damit ausgestattet. Dies gilt unter iOS ebenso wie unter Mac OS. Langjährige Nutzer vermissen im neuen Pages nicht nur eine anpassbare Werkzeugleiste, sondern auch die Möglichkeit, Endnoten statt Fußnoten einzufügen und zahlreiche Templates.

Fragen nach den vermissten Funktionen wollte Apple zunächst nicht beantworten. Auch warum die Apps im Umfang reduziert wurden, erkläre das Unternehmen nicht. Die Software hat es vermutlich neu geschrieben, um für Mac OS und iOS eine einheitliche Codebasis zu schaffen. Mac-Nutzer, die noch über eine ältere Ausgabe der Anwendungen verfügen, können diese weiterhin verwenden.

Auch eine Sharing-Funktion, die iWork auf Macs oder iOS-Geräten mit iWork für iCloud Beta verbindet, brachte das Update mit sich. Das hat den Vorteil, dass Nutzer die Arbeit an einem Dokument oder Projekt auf einem Gerät beginnen und später auf einem anderen Gerät fortsetzen können.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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