Fujitsu zeigt Dokumentenscanner mit flexiblem Einzug

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Fujitsu-Scanner Fi7180

In Kombinationen aus Hard- und Software möchte Fujitsu die Erfassung von Scans in Unternehmen optimieren. Die neuen Pakete rund um die Scanner-Modelle FI-7180, FI-7280 und FI-7160 sowie FI-7260 beschleunigen den Erfassungsprozess. Die Systeme sind als dedzierte oder als Universallösung einsetzbar.

Fujitsu verkauft ab sofort die Desktop-Scanner FI-7180, FI-7280 und FI-7160 sowie FI-7260. Wichtig ist dem Hersteller, dass damit ein abgestimmtes Lösungspaket aus Treibern, Hard- und Software angeboten wird, um die Erfassung von Papierdokumenten möglichst effizient zu gestalten. Die neuen Dokumentenscanner sind bei Fujitsu-Vertriebspartnern erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis liegt zwischen 1090 Euro und 2690 Euro netto.

FI-7280 mit gemischtem Einzug
Die neuen Scannermodelle von Fujitsu, hier der FI-7280, können in einem Aufwasch viele verschiedene Vorlagengrößen einziehen und scannen (Bild: Fujitsu).

Dazu hat Fujitsu die Treiber-Middleware PaperStream IP und die Stapelerfassung  mit PaperStream Capture in sein Dokumentenerfassungsportfolio aufgenommen. Die Middleware ist im Grunde eine schon in den Treiber integrierte Softwarelösung zur automatischen Bildbearbeitung und -optimierung. Anwender haben die Wahl zwischen zwei reinen Einzugsscannern (FI-7160 und FI-7180) sowie zwei Modellen mit integrierter Flachbetteinheit (FI-7260 und FI-7280).

Mit der Funktion iSOP (“intelligent Sonic Paper Protection”) überwacht ein akustischer Sensor den Papiereinzug. Er registriert die Schallemission jedes einzelnen Dokuments, erkennt Geräuschmuster, die auf eine Unregelmäßigkeit hinweisen und stoppt in einem solchen Fall den Papiereinzug. Damit soll er dem Anwender Zeit sparen und wichtige beziehungsweise wertvolle Dokumente vor Knitterfalten und anderer Unbill schützen. Aufgeklebte Haftnotizen bremsen den Arbeitsfluss angeblich nicht.

Die extra von Fujitsu entwickelte Software überführt die Massenscans automatisiert in vorgegebene Arbeitsroutinen, sei es nun das Speichern in passende Dokumentenmanagement-Systeme, die Übermittlung an OCR-Programme oder das Überführen in die Bildverarbeitung. Die Steuerung der Scanner kann über das Netzwerk und die Administratorensoftwaremodule der “Scanner Central Admin” vorgenommen werden. So lassen sich Scan-Profile festlegen, Scanner-Treiber oder Applikationen installieren und Updates zentral durchführen. Auch Fehlermeldungen oder der Wartungsstatus werden angezeigt.

Über den ScanSnap Manager kann der Anwender die Geräte der FI-Scanner-Serie auch auf Knopfdruck für tägliche individuelle Aufgaben am Arbeitsplatz nutzen, etwa für Scan-to-PDF, Scan-to-E-Mail oder Scan-to-Word.

Zur Datenübergabe nutzen die Scanner USB 3.0. Die Modelle FI-7180 und FI-7280 (ohne, respektive mit Flachbetteinheit) erfassen bis zu 80 Blatt/160 Seiten pro Minute (A4, farbig, duplex, 300 dpi), die Modelle FI-7160 sowie FI-7260 verarbeiten bis zu 60 Blatt/120 Seiten pro Minute (A4, farbig, duplex, 300 dpi).

Gemischte Stapel mit Blättern unterschiedlicher Größe und Dicke innerhalb eines Stapels lassen sich ohne Wechsel des Einzugs am Stück scannen. Schief eingelegte Dokumente richten die Scanner beim Einzug mechanisch aus. Was die Hardware nicht korrigieren kann, holt die Software automatisch nach.

Wenn etwas schiefläuft, soll eine LCD-Anzeige mit wesentlichen Informationen zeigen, was nicht stimmt. Über sie lassen sich auch am Gerät vordefinierte Scanprofile auswählen oder die Anzahl eingescannter Dokumente sowie Statusmeldungen prüfen.

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