Final des Internet Explorer 11 für Windows 7 ist da

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Internet Explorer 11 (Bild: Microsoft)

Sie bringt mehr Kompatibilität zu Web-Standards und bessere Touch-Unterstützung. Automatische Synchronisierung soll die Nutzung von mehreren Geräten vereinfachen. Nachgebessert hat Microsoft bei der JavaScript-Leistung und der Darstellung von 3D-Grafiken. HTML5-Videos lassen sich ohne Plug-ins anzeigen.

Microsoft hat die finale Version des Internet Explorer 11 für Windows 7 zum Download bereit gestellt. Sie wird in 95 Sprachen angeboten. Wer sie nicht jetzt manuell installieren will, bekommt sie in den kommenden Wochen über die automatische Update-Funktion von Windows. Nutzern der Previews wird die finale Version ebenfalls über das automatische Update angeboten. Unternehmen oder Anwender, die das Update später manuell durchführen wollen, bietet Microsoft ein automatisches Update-Blocker Toolkit an.

Für Internet Explorer 11 hat Microsoft einerseits an der Gestensteuerung gearbeitet und sich bemüht, die Nutzung auf Geräten mit Touchscreen zu verbessern. Neu ist zudem eine automatische Synchronisierung, mit der die Browser-Nutzung über mehrere Geräte hinweg vereinfacht werden soll. Alle Neuerungen im Detail erklärt das Unternehmen auf seiner Website noch einmal.

Wie bei neuen Browserversionen üblich, hat Microsoft auch die JavaScript-Performance verbessert. Außerdem soll IE11 schnellere Ladezeiten bringen und dank WebGL 3D-Webgrafiken hardwarebeschleunigt anzeigen. Surfer und Entwickler dürfen sich zudem über die weitergehende Unterstützung aktueller Web-Standards sowie die Wiedergabe von HTML5-Videos ohne Plug-ins freuen.

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Auf der Testwebsite demonstriert Microsoft zum Beispiel die Verbesserungen durch WebGL im 3D-Bereich. Es nutzt dazu Panoramaansichten des Mount Everest (Screenshot: ITespresso).

Das umstrittene und in seiner Nützlichkeit oft angezweifelte Do Not Track hat Microsoft mit der DNT Exceptions API integriert. Darüber werden Nutzer von Websites, die das unterstützen und akzeptieren gefragt, ob Tracking erlaubt werden soll. Da sich die Werbewirtschaft aber nicht daran halten will, ist zweifelhaft, ob sich damit Tracking wirklich in gewünschtem Umfang verhindern lässt.

Um Nutzer zum Umstieg zu bewegen, bietet Microsoft eine Testwebsite. Dort finden sich Beispiele für hardwarebeschleunigte Wiedergaben, Interaktivität, Touch und Muster von existierenden Webseiten.

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Die HTML5-Geschwindigkeit lässt sich mit einem witzig gemachten Benchmark auch mit anderen Browsern testen, die dafür zum Beispiel durch die Prerender Passage oder den SPDY-Kanal fahren müssen (Screnshot: ITespresso).

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Browsern aus? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

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