App-Entwickler könnten durch Cross-Plattform-Tools 30 Prozent sparen

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Ccross Platform Benchmarking2013

Weniger als fünf Prozent der Anwendungen in App Stores wurden mit solchen Entwicklungswerkzeugen pogrammiert, ergibt eine Studie von Research2guidance. Das Mobilberatungsunternehmen hat zehn Tools für Multi-Plattform App-Development und deren Nutzer durchleuchtet.

Mit der richtigen Software würden App-Developer 30 Prozent Kosten und Entwicklungszeit sparen, rechnet Research2Guidance nach Auswertung einer Befragung vor. Doch die meisten arbeiteten noch immer mit plattformspezifischen Werkzeugen, erklärt Analyst Joachim Thiele-Schlesier in der nach Anmeldung kostenlos erhältlichen Studie.

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Die meisten Entwickler finden Cross-Plattform-Tools gut oder okay (Bild: Research2guidance)

Die “Cross-Plattform-Tools” existieren bereits in größerer Anzahl, doch nur 11 davon seien den meisten Entwicklern bekannt, nutzen würden sie die wenigsten. Mehr als 70 Prozent der App-Entwickler wüssten jedoch, dass Cross-Plattform-Tools eine kostengünstige Möglichkeit für ihre App-Entwicklung seien. Der Bericht “Cross Platform Tool Benchmarking 2013 -The hidden champions of the app economy” fast die Ergebnisse zusammen und verweist interessierte Developer auf kostenpflichtige Erfahrungsberichte und Studien zu den einzelnen Lösungen. Befragt wurden im Rahmen der Studie mehr als 1000 App-Entwickler und -Publisher. Hinzugezogen wurde eine Betrachtung aus Sicht von 45 Cross-Plattform-Tool-Anbietern und deren Bewertung durch die Nutzer.

25 Prozent der Entwickler bewerten die Qualität von Cross-Plattform-Apps niedriger oder sogar viel niedriger als nativ emntwickelte Apps. Andererseits sagen 75 Prozent, dass man mit Cross-Plattform-Tools trotzdem auf nativem Qualitätsniveau programmieren kann.

Research3guidance kommentiert, dass die Hersteller der “Entwicklungshilfen” eben ihre Kommunikationsstrategien ändern müssten. Die bisherigen Versuche, Programmierer von den Vorteilen ihrer Lösungen zu überzeugen, seien nur von mäßigem Erfolg gekrönt.

Doch diejengen Softwaremacher, die schon Cross-Plattform-Tools genutzt haben, sehen diese als die “Hidden Champions der App Economy”. Diese Lösungen lassen sich in vier Kategorien unterscheiden: App-Fabriken, Web-App-Toolkits, Cross-Plattform Integrierte Entwicklungsumgebungen (CP IDE) und CP IDEs für Unternehmen. Die vier Toolklassen unterscheiden sich deutlich in ihrer Komplexität, den Zielplattformen, erforderlicher Entwicklungskompetenz, Support-Service, Qualität und Leistung. Aber, und das ist das Fazit der Studie: Es gibt sie schon – sie müssen nur noch genutzt werden.

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