IBM wird ARM-Chips für Netzwerk-Hardware bauen

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IBM (Bild: IBM)

Es hat dazu bei ARM eine Lizenz für das Chipdesign erworben. IBM will damit kundenspezifische Chips für Firmen anbieten, die Router, Switches und Mobilfunk-Basisstationen bauen. Die Lizenzvereinbarung deckt eine breite Palette von ARM-Cortex-Prozessoren ab.

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IBM hat Prozessortechnologie von ARM in Lizenz genommen. Der Konzern will auf Basis der ARM-Designs kundenspezifische Chips anbieten, vor allem zum Einbau in Router, Switches und Mobilfunk-Basisstationen. 32-Bit-Prozessoren von ARM will IBM in seine Power-Plattform aufnehmen. Die Lizenzvereinbarung umfasst die ARM-Prozessoren Cortex-A15, Cortex-A12, Cortex-A7, Cortex-M4 sowie die GPU ARM Mali-450.

“Mit der Aufnahme der 32-Bit-Mikroprozessoren und Peripheriegeräte von ARM in die Power-basierten Angebote steht Kunden jetzt eine sehr breite Palette an modernster Silizium-Technologie und Design-Services zur Verfügung. Damit kann die nächste Generation der Kommunikations-Hardware gebaut werden”, sagt Steve Ray, VP, Microelectronics bei IBM. Es handle sich um Technologien, die wesentlich zur Mobile-Computing-Revolution beitragen werde.

“Wir haben bereits gesehen, wie Cavium und Broadcom zu ARM-64-Bit-Designs wechselten. Damit verbindet sich für ARM das Potenzial, über die nächsten drei bis fünf Jahre zur Architektur der Wahl in Web-zentrierten Rechenzentren zu werden”, äußerte Jefferies-Analyst Lee Simpson anlässlich der IBM-Ankündigung.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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