Open Source Day in Nürnberg wirbt für Vertrauen in die Cloud

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Open Source Day 2013

Die Open Source Business Alliance ruft zu einer Veranstaltung der IHK in Nürnberg die Unternehmen auf, sich mit quelloffenen Systemen vor Datenspionage zu schützen. Das sei die einzig sichere Alternative gegen Datensammel-Hintertüren. Dass dies auch für Cloud-Services gilt, soll insbesondere ein Vortrag der Telekom zeigen.

Auf dem Open Source Day 2013 in Nürnberg wirbt die Open Source Business Alliance (OSBA) bei Entscheidern und Anwendern für das Prinzip offener Geschäftssoftware. Dieses sei viel eher in der Lage Datenlecks zu vermeiden, als die Nutzung geschlossener Systeme – bei denen man nicht wissen kann, was diese im Hintergrund alles im Schilde führen.

Open Source Day 2013

Nach dem Motto “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” soll Open-Source-Software auch “einen großen Teil dazu beitragen, das Vertrauen in die IT-Sicherheit zurückzugewinnen”, meint Martin Kreuzer, Referent für Informationssicherheit und Know-how-Schutz beim Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz. Er erläutert auf der angekündigten Veranstaltung der IHK Nürnberg, was Unternehmen tun können und wie Bugs gefunden, veröffentlicht und beseitigt werden.

Zu den Vortragenden zählt auch Christoph Thiel von der Deutschen Telekom. Er erklärt, wie das offene System OpenStack zu sicheren SaaS- und Cloud-Diensten führt. Mathias Kuom vom Deutschen Aerospace Center berichtet, was das Bundeswirtschaftsministerium für das Vertrauen in die Cloud tut – oder auch nicht tut. Und Mathias Pfützner von Red Hat will den Zuhörern nahebringen, welch positiven Effekt offene Architekturen auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen haben.

Die OSBA will mit diesen und den weiteren Referenten Know-how und Kontakte vermitteln. Das ausführliche Programm der Veranstaltung am 20. November stellt die Software-Allianz in einem PDF bereit. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, vorherige Anmeldung erfoderlich. Die ist per E-Mail an info@osb-alliance.com möglich.

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