Apple macht MacBook Pro leichter und dünner

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Apple Logo (Bild: Apple/ITespresso)

Es basiert nun auf Intels vierter Core-Generation. Die Einstiegsmodelle kosten 200 Euro weniger als die Vorgänger. Für den Mac Pro, der ab Dezember verfügbar sein wird, verlangt Apple dagegen stolze 2999 Dollar.

Apple hat gestern neben zwei neuen iPad-Modellen auch aktualiserte Varianten des MacBooks Pro vorgestellt. Diese werden von Intels Core-i5- und Core-i7-Prozessoren der vierten Generation angetrieben. Der bereits im Juni angekündigte Mac Pro wird ab Dezember für 2999 Dollar verkauft.

Apple stattet die beiden MacBooks Pro ebenso wie die neuen iPads mit Retina Displays aus. Das 13,3-Zoll Modell stellt 2560 mal 1600 Bildpunkte dar, was einer Pixeldichte von 227 ppi entspricht. Das 15-Zoll-Modell erreicht eine Auflösung von 2880 mal 1800 Bildpunkten (220 ppi).

Das MacBook Pro mit 13-Zoll-Display ist 1,8 Zentimeter dick und wiegt 1,57 Kilogramm. Es ist damit noch einmal etwas dünner und leichter als der Vorgänger. Intels Haswell-Prozessor mit integrierter Iris-Grafik soll eine Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden ermöglichen. Ihm stehen bis zu 8 GByte Arbeitspeicher zur Seite, außerdem lassen sich bis zu ein Terabyte Flash-Speicher auswählen.

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Das MacBook Pro mit 15-Zoll-Display ist ebenfalls 1,8 Zentimeter dick, es wiegt allerdings 2,02 Kilogramm. Der verbaute Core-i7-Prozessor ist mit Intels Iris Pro Graphics mit 128 MByte eingebettetem Speicher versehen. Das Spitzenmodell kommt mit 2,3-GHz-CPU und einer Nvidia-Grafikkarte (Geforce GT 750M) mit 2 GByte GDDR5-RAM.

In beiden neuen MacBooks Pro verbaut Apple zwei Thunderbolt-2- und zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie WLAN (802.11ac). Außerdem sind je ein Kopfhöreranschluss, Bluetooth 4.0 und ein SDXC-Slot an Bord. Per HDMI lässt sich ein externer Bildschirm ansteuern.

Das 13-Zoll-MacBook-Pro kostet in Deutschland in Abhängigkeit von der Ausstattung zwischen 1299 und 1799 Euro, das MacBook Pro mit 15-Zoll-Display zwischen 1999 und 2599 Euro. Der Einstiegspreis liegt damit bei beiden Modellen 200 Euro unter dem der Vorgänger.

Für den bereits im Juni erstmals vorgestellten Mac Pro hat Apple zudem nun Preise und Details gennant: Er ist ab Dezember für 2999 Dollar lieferbar. Im Inneren des röhrenförmigen Aluminium-Gehäuses arbeitet ein Xeon-E5-Prozessor von Intel mit bis zu zwölf Kernen und bis zu 64 GByte Arbeitsspeicher. Bei der Grafik setzt Apple auf zwei Workstation-GPUs von AMD. Sie nutzen 4096 Stream-Prozessoren, einen 384-Bit-Speicherbus und unterstützen hochauflösende 4K-Displays (Ultra-HD). Die GPU-Performance gibt Apple mit 7 Teraflops an. Der aktuelle Mac Pro erreicht 2,7 Teraflops. Zur Ausstattung gehören zudem Thunderbolt-2-Ports, ein PCI-Express basierter Flash-Massenspeicher und ein Vierkanal-DDR3-Speichercontroller.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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