NetOp erweitert Software für das Klassenraum-Management

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NetOp Classroom-Management

NetOp Vision und Vision Pro unterstützen nun Remote-Desktop-Services (Terminal Services), Online-Tests, die neuesten Browserversionen und weitere Sprachen. Auch Android- und iOS-Tablets sowie andere Web-fähige Geräte lassen sich nun beim Unterricht oder in Präsentationen interaktiv ins Geschehen einbinden.

NetOp hat das Einsatzspektrum seiner Klassenraum-Management-Software NetOp Vision und Vision Pro erweitert. In Version 8.2 beherrscht sie nun unter anderem Remote Desktop-Services (früher unter dem Namen Terminal Services bekannt) und unterstützt aktuelle Browser mit verbesserten Kontrollfunktionen. Hinzugekommen ist auch der Standard Unicode, wodurch die Software Zug um Zug um weitere Sprachversionen ergänzt wird. Die erste neue Sprache, für die Vision und Vision Pro angeboten wird, ist Japanisch.

NetopVision WebFilter
Website-Zugriff lässt sich während des Unterrichts einschränken. (Bild: NetOp)

Browser-Anpassungen waren insbesondere für die neuesten Versionen von Chrome und Firefox notwendig: Änderungen in diesen Programmen wirkten sich auf das Sperren von Websites aus. Wenn sich Lehrkräfte mit einem Klassenraum verbinden oder erneut verbinden wollen, können sie nun auswählen, ob sich die Browser der Schüler sofort aktualisieren sollen oder erst, wenn Schüler eine andere Seite aufrufen. Diese Option eignet sich gut für Online-Prüfungen, da sich damit sicherstellen lässt, dass die Arbeit der Schüler nicht aufgrund von Verbindungsfehlern unterbrochen wird.

Per Remote Desktop Services ausgeführte NetOp-Vision Student-Module lassen sich nun zentral über einen Server installieren, gesonderte Installationen der Software auf Studentenrechnern sind damit nicht mehr nötig. Dabei unterstützt Version 8.2 der Vision und der Vision Pro –Version Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012.

Eine Testversion steht zum Download bereit. Die Vollversion des Updates auf Version 8.2 ist für bestehende NetOp-Vision- und Vision-Pro-Abonnenten kostenlos.

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Die Arbeitsplätze der Schüler lassen sich in NetOp Vision Pro vom Lehrer geräteunabhängig steuern (Bild: NetOp).

Die Preise werden letztendlich vom Vertriebspartner, meist in Kombination mit Dienstleistungen, festgelegt. So beginnt etwa der Augsburger Partner SOS-Software erst beim Vision-Pro-Paket für einen Lehrer und 15 Schüler für 892 Euro plus Mehrwertsteuer, für einen Lehrer und 30 Schüler zum Peis von 1487 Euro netto. Abhängig von der Menge der User sinkt der Lizenzpreis pro Arbeitsplatz auf bis zu 50 Euro bei 250 Anwendern. 

Im Aboverfahren sind regelmäßige Updates und Support mit Fernwartung eingeschlossen. Ein Abonnement im “Advantage”-Modell kostet pro Jahr etwa die Hälfte des Lizenzpreises für die dauerhafte Nutzung, muss aber jedes Jahr neu bezahlt werden. Der Konstanzer Partner cobra-shop.de startet etwas billiger mit 408 Euro für NetOp Vision zum Einsatz mit 15 Schülern und einem Lehrer. Die Pro-Variante wird hier nicht gelistet.

NetOp erklärt den Preisunterschied: Vision und Vision Pro unterscheiden sich durch Zukauf einer anderen Softwarefirma noch stark, Händler spezialisieren sich noch auf bestimmte Segmente und Dienstleistungen und bieten daher auch unterschiedliche Zusammenstellungen an. Das offizielle Preis-Statement zu empfohlenen VKs: Netop Vision kostet für Schulen (bei einem Bestellumfang von zehn bis 99 Lizenzen) pro Lizenz 22 Euro, wobei die Mindestbestellmenge zehn Lizenzen beträgt. Ab 100 Lizenzen kostet Netop Vision 18 Euro pro Lizenz. Vision Pro ist für Schulen analog zu einem Preis von 34 Euro erhältlich, wenn zwischen zehn und 99 Lizenzen erworben werden, beziehungsweise für 28 Euro ab 100 Lizenzen. Die Preise im Handel können durch Bündelung mit Services abweichen.

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