Nvidia zeigt Desktopvirtualisierung per GPU

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Nvidia Logo (Bild: Nvidia)

Auf der VMWorld in Barcelona hat der Grafikchip-Spezialist gezeigt, wie virtuelle Maschinen die Grafikleistung eines dedizierten Desktop-PCs erreichen können. Dahinter steckt die GRID-Technik des Unternehmen, mit der er die Auslieferung der virtualisierten Daten an Thin Clients im Netz beschleunigt.

Das GRID-Board wird in den Server gesteckt, die vom Virtualisierungsanbieter angepasste Treibersoftware installiert, und schon liefern virtuelle PCs Grafiken wie stationäre Rechner (Bild: Nvidia)
Das GRID-Board wird in den Server gesteckt, die vom Virtualisierungsanbieter angepasste Treibersoftware installiert, und schon liefern virtuelle PCs Grafiken wie stationäre Rechner (Bild: Nvidia).

Nvidia packt eine Menge Chips der Kepler-Generation in sogenannte GRID-Boards, die wiederum in Server gesteckt werden können, welche virtuelle PCs hosten. Auf der VMWorld in Barcelona zeigt der Hersteller nun gemeinsam mit dem Serverproduzenten Dell, dem Veranstalter VMWare und BIOS-Entwickler Phoenix, wie schnell Grafik auch in virtuellen Umgebungen an die leistungsschwächeren Clients übertragen werden kann – ohne dass diese selbst über hohe Grafik-Power verfügen müssen.

Zur Demonstration zeigt Nvidia gleichzeitiges Ablaufen von 3D- und 2D-Business-Anwendungen unter GRID. Dies führt das Unternehmen anhand von Applikationen vor, die über die Cloud gestreamt werden.

Wenngleich jetzt vor allem die Grafikleistung im Vordergrund steht, lassen sich über die Rechen-Power der GPUs auch komplette virtuelle PCs simulieren. Noch aber ist dies nicht vorführbar.

GRID funktioniert nicht nur mit VMWare-Virtualisierungen – auch Server mit Citrix-Virtualisierung und Microsofts Hyper-V können die Auslieferung ihrer VMs mit dem Nvidia-Board beschleunigen. Nvidias Partner Dell, HP, IBM und Lenovo bieten allesamt Server an, die durch die Technik die Virtualisierungsergebnisse beschleunigen.

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