R-Drive Image 5.2 fertigt Backups von Servern und Desktops an

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R-Drive-Image-Auswahl

Ein Imaging-Tool sichert regelmäßig Festplatten oder Partitionen. Die Version 5.2 von R-Drive Image kann GPT-Partitionen sichern, neue erstellen oder deren Größe ändern. Beim Wiederherstellen oder Kopieren lässt sich das Layout der Partition anpassen.

R-Drive Image BoxshotBei R-Drive Image 5.2, das in Deutschland von Haage&Partner verkauft wird, sind Vollbackup, auch 1:1-Kopien, inkrementelles Backup und differentielles Backup möglich. Editierbare Zeitpläne sorgen für die regelmäßige Absicherung von Veränderungen – es muss nicht jedes Mal das gesamte Laufwerk kopiert werden. Selbst die Systempartition kann im laufenden Betrieb gesichert werden.

Wiederherstellungsfunktionen holen Partitionen in Minuten zurück. Eine gesicherte Image-Datei kann als Laufwerk eingebunden werden, so dass direkter Zugriff auf die einzelnen Dateien gegeben ist, ohne jedes Mal die vollständige Kopie reaktivieren zu müssen.

Die Geschwindigkeit er Software wurde für die aktuelle Version wurde stark erhöht. Insbesondere beim Lesen von komprimierten Image-Dateien ist sie nun schneller. Das ReFS-Dateisystem (“Resilient File System”), das mit Windows Server 2012 eingeführt wurde und auch in Windows 8 zum Einsatz kommt, wird nun auch unterstützt; außer der Größenänderung von Partitionen wie bei FAT oder GPT sind alle Programmaktionen auch hier möglich.

Das Programm unterstützt Harddisks und SSD-Laufwerke. Die Prozesspriorität des automatischen Backups und die Anzahl der genutzten CPU-Kerne lässt sich einstellen. Eine Bootversion mit grafischer Oberfläche erleichtert die Sicherung von PCs, ohne auf jedem Gerät die Imaging-Software installieren zu müssen.

Ist das aktuelle Backup abgeschlossen, gibt R-Drive Image einen E-Mail-Report aus. Dieser enthält jetzt auch Informationen über die Größe der Image-Datei und den auf dem Datenträger verbleibenden freien Platz.

R-Drive-Image Partitionen
In R-Drive Image lassen sich die Partitionen für die Sicherung auswählen. (Bild: Haage&Partner)

R-Drive für Windows kostet 39,95 Euro. Das deckt nur einen Rechner und einen User ab. Die Lizenz für Desktop und Server erlaubt die Nutzung auf einem Computer oder Server auf unbegrenzte Zeit, ist an den Anwender gebunden und kann auf einen anderen PC des Lizenznehmers übertragen werden, solange sichergestellt wird, dass die Software nur auf einem Rechner zur gleichen Zeit installiert ist. Hier abgedeckter Einsatzzweck: die Sicherung der Partitionen oder Festplatten des Computers, auf dem die Software installiert ist.

In der Techniker-Lizenz für 290 Euro – für einen Anwender – kann die Software auf mehreren Rechnern installiert und/oder eingesetzt werden, solange sie nicht auf mehreren Rechnern gleichzeitig installiert oder genutzt wird. Die Lizenz deckt die Sicherung von Partitionen oder Festplatten mehrerer Computer durch eine Person ab.

Etwas teurer ist das “Commercial System Deployment” mit 480 Euro: Damit erhält ein System-Integrator, Berater oder Computer-Assembler das Recht zum Verteilen eines Standard-System-Images auf mehrere Computer seiner Kunden. Die Lizenz erlaubt das Klonen verschiedener System-Images von einem PC aus – oder unbegrenzt oft unter Verwendung eines CD-Boot-Sets. Das eignet sich für PC-Anbieter oder Unternehmen, die auf jeden PC das gleiche Image aufspielen wollen. Die Software läuft unter Windows 2000, XP, 2003, Vista, 2008, 7, 8 und Server 2012.

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